Ehrenamt im Fokus: Gemeinsam für Sicherheit und Zukunft in Österreich
Heute ist der 19. Juni 2026 und die Landeshauptleutekonferenz hat ihre Pforten in Innsbruck geöffnet. Inmitten der malerischen Berglandschaft, wo die Luft frisch und klar ist, treffen sich die Landesoberhäupter, um über wichtige Themen zu diskutieren, die uns alle betreffen. Da geht es nicht nur um öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutz – das sind ja schließlich die Grundpfeiler unserer Gemeinschaft – sondern auch um die Stärkung des Ehrenamts. Und wie wichtig das ist, zeigt sich schon allein daran, dass Landeshauptmann Mario Kunasek die Steiermark in dieser Konferenz vertritt.
Die steigenden Treibstoffkosten sind ein heißes Thema, vor allem für unsere Feuerwehren und Rettungsorganisationen. Kunasek hat es klar auf den Punkt gebracht: „Wir brauchen Unterstützung!“ Die Bundesregierung soll nun die Berücksichtigung der Mineralölsteuer in die Überlegungen einfließen lassen. Denn die Arbeit der Freiwilligen, die oft in den gefährlichsten Situationen ihr Leben riskieren, ist unverzichtbar. Der Fokus liegt darauf, ehrenamtliche Tätigkeiten nicht nur attraktiver zu gestalten, sondern auch bürokratische Hürden abzubauen. Ein ambitioniertes Ziel, das sich die Konferenz auf die Fahnen geschrieben hat.
Ehrenamt im Katastrophenschutz
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat sich in diesem Kontext als wichtiger Partner etabliert. Die freiwilligen Helfer engagieren sich bei Naturkatastrophen, Schadenslagen und Veranstaltungen mit dem Ziel, der Bevölkerung die bestmögliche Hilfe zu bieten. Wer sich aktiv beteiligen möchte, findet beim ASB vielfältige Möglichkeiten: Vom Sanitätsdienst über den Katastrophenschutz bis hin zur Wasserrettung – für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Und das Beste? Es gibt sogar qualifizierte Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten. Wer schon immer Teil eines motivierten Teams werden wollte, hat hier die Chance, spannende Einsätze zu erleben.
Doch das ist nicht alles. Die Länder haben sich auch zur Stärkung des Katastrophenschutzes bekannt. Die Hilfestrukturen sollen weiterentwickelt werden, um im Ernstfall noch besser gerüstet zu sein. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, Feuerwehren und Behörden eine entscheidende Rolle. Wenn’s brenzlig wird, heißt es gemeinsam anpacken und nicht den Kopf in den Sand stecken!
Weichen für die Zukunft stellen
Und es gibt noch mehr! Am 9. Dezember 2024 wurde ein Positionspapier an Innenminister Gerhard Karner übergeben, das die langfristige Stärkung des Krisen- und Katastrophenmanagements zum Ziel hat. Unter den Unterzeichnern sind namhafte Organisationen wie der Österreichische Bundesfeuerwehrverband und das Rote Kreuz. Andreas Hanger, Präsident des Zivilschutzverbands, hat die Bedeutung des Ehrenamts im Katastrophenschutz betont – und das ist mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Die über 450.000 Ehrenamtlichen in Österreich sind eine tragende Säule unserer Sicherheit. Dafür braucht es Unterstützung, die auch in zukünftigen Regierungsprogrammen verankert werden soll.
Man spricht von der Aktualisierung der SKKM-Strategie 2020, der Schaffung digitaler Angebote zur Krisenvorsorge und der Verbesserung der Gesundheitsangebote für Ehrenamtliche. Auch die Schließung von Versicherungslücken für ehrenamtlich Tätige ist ein wichtiges Anliegen. Und natürlich darf der Verwaltungsaufwand nicht überhandnehmen – schließlich wollen wir keine Bürokratie-Monster, die die wertvolle Zeit der Helfer rauben.
Die heutige Konferenz in Innsbruck zeigt, dass in Österreich ein starkes Netzwerk von Organisationen und Freiwilligen besteht, das bereit ist, Hand in Hand zu arbeiten. Mit einem klaren Fokus auf die Zukunft und einem gemeinsamen Ziel: Die Sicherheit und das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Ein Anliegen, das uns alle angeht und das wir nicht aus den Augen verlieren sollten.
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