Neues Leben für alte Mauern: Imst packt den Leerstand an
In Imst tut sich gerade einiges in Sachen Leerstand. Alte Häuser, die lange Zeit ungenutzt waren, bekommen eine Chance auf ein neues Leben. Architekt Werner Burtscher ist einer der treibenden Kräfte hinter der Tiroler Leerstandsberatung. Im April 2023 fanden tirolweit Pop-up-Stores zur Leerstandsberatung statt, und sogar Landes-Hauptmann Anton Mattle ließ sich blicken. Es war eine spannende Zeit, in der viele Interessierte die Möglichkeit hatten, sich über die Zukunft ihrer leerstehenden Gebäude zu informieren. Die zentrale Frage, die viele bewegte, war: „Was tun mit unserem alten Haus?“
Die Veranstaltungen boten eine bunte Mischung aus persönlichen Beratungen, interessanten Vorträgen und spannenden Führungen. Das Ziel? Den Blick auf die Wiederverwendung älterer Häuser zu verändern. So kann man nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch wieder Lebensraum schaffen. In Imst haben etwa 14 Personen das Beratungsangebot genutzt, was zu vier Besichtigungsterminen bei leerstehenden Häusern führte. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und ermutigend – ein gutes Zeichen für die Zukunft!
Einblick in die Initiative „Leerstand.beleben“
Die Initiative „Leerstand.beleben“ verfolgt einen ähnlichen Ansatz und hat das Ziel, Leerstände in Tirol aktiv zu revitalisieren. Temporäre Nutzungen leerstehender Geschäftsflächen in sieben Regionen, darunter auch Imst, sollen die Potenziale dieser Räume sichtbar machen. Im April gab es dazu Informations- und Beratungsveranstaltungen, die von der Geschäftsstelle Dorferneuerung und der Abteilung Landesentwicklung unterstützt wurden. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Engagement hier steckt!
Die Beratungsveranstaltungen fanden an drei Freitagen im April statt, mit einem besonderen Termin in Imst. Hier konnten die BürgerInnen von 14 bis 18 Uhr vorbeischauen, um sich über die Möglichkeiten der Leerstandsrevitalisierung zu informieren. Themen wie Förderungen und die Potenziale von Leerständen standen im Mittelpunkt. Es ist fantastisch zu sehen, wie EigentümerInnen, Gemeinden und UnternehmerInnen zusammenkommen, um neue Ideen zu entwickeln und den Leerstand aktiv zu gestalten.
Ein Blick über die Grenzen hinaus
Schaut man über die Grenzen Österreichs hinaus, wird das Thema Leerstand auch in Deutschland intensiv diskutiert. Dort waren 2022 knapp zwei Millionen Wohnungen ungenutzt – das sind 4,3 Prozent! Die Gründe für diesen Leerstand sind vielfältig: demografische Veränderungen, wirtschaftliche Abwanderung und ein Wohnungsbestand, der nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entspricht. In strukturschwachen ländlichen Räumen sind spezielle Strategien gefragt, um diesem Leerstand entgegenzuwirken. Es ist ein komplexes Thema, das die verschiedenen Akteure vor große Herausforderungen stellt.
In diesem Kontext ist die Tiroler Leerstandsberatung ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Zusammenarbeit zwischen EU, Bund, Land Tirol, Gemeinden und Regionalmanagements zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Und das Beste: Interessierte können sich jederzeit kostenlos beraten lassen. Einfach anrufen oder eine E-Mail schreiben. Ein guter Weg, um die Zukunft der eigenen Immobilie aktiv mitzugestalten!
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