Am vergangenen Wochenende erlebte die Stadt Imst ein musikalisches Fest der besonderen Art. Die Veranstaltung startete mit der eindrucksvollen „Kaiser Max Fanfare“, die eigens von Josef Schiechtl zu Ehren des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. im Jahr 2019 komponiert wurde. Die Zuhörer wurden sofort in den Bann der Klänge gezogen, während die Stadtmusik Imst und die „4ma/4mb Singers“ der Musikmittelschule Imst für ein abwechslungsreiches Programm sorgten.

Das Konzert bot eine spannende Mischung aus verschiedenen Musikstilen. Neben der „Kaiser Max Fanfare“ standen unter anderem „A Filvar Story“ von Vitor Resende und die beliebten Melodien aus „Super Mario Galaxy“, komponiert von Mahito Yokota und Koji Kondo, auf dem Programm. Weitere Höhepunkte waren „Im Eilschritt nach St. Peter“ von Alexander Maurer und der „Frühlingswalzer“ von Stephan Kostner. Auch die mitreißenden „Gablonzer Perlen“ von Antonín Borovicka und „On Fire“ von Michael Geisler fanden großen Anklang bei den Anwesenden.

Ein Abend voller Talente

Besonders schön war die Darbietung von „A Million Dreams“ aus „The Greatest Showman“, bei der Gesangssolistin Sara Schöpf das Publikum mit ihrer Stimme verzauberte. Für einen fröhlichen Abschluss sorgten die „4 Chords“ von „The Axis of Awesome“, die gemeinsam mit Gesangssolistin Eva Perkhofer in der Zugabe „It’s Raining Men“ eindrucksvoll zur Geltung kamen. Die Zuschauer waren begeistert und belohnten die Musiker mit langanhaltendem Applaus.

Die Veranstaltung wurde von Obmann Lukas Reheis eröffnet, der zahlreiche Ehrenmitglieder und Gäste willkommen hieß, darunter auch Bürgermeister Stefan Weirather und Vizebürgermeister Marco Seelos. Unter den Gästen befanden sich auch Bundesrat Christoph Stillebacher und Kulturreferentin Barbara Hauser, die sich beide über den hohen Stellenwert der Musik in der Gemeinschaft äußerten.

Ein Stück Geschichte

Die Stadtmusik Imst, die im Jahr 1804 gegründet wurde, ist nicht nur ein wichtiger Kulturträger der Stadtgemeinde, sondern auch eine Institution mit einer reichen Geschichte. Ursprünglich als Bürgermusik Imst im Buch über den Tiroler Freiheitskämpfer Stefan Krismer erwähnt, hat sie sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens in Imst entwickelt. Die Leidenschaft und Hingabe, mit der die Musiker ihr Handwerk ausüben, tragen wesentlich zur Identität der Stadt bei.

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Insgesamt war die Veranstaltung ein eindrucksvolles Zeugnis für die lebendige Musikkultur in Imst und die unermüdliche Arbeit der Stadtmusik Imst. Es bleibt zu hoffen, dass solche musikalischen Highlights auch in Zukunft die Bewohner der Stadt erfreuen und vereinen werden.