Im beschaulichen Hall in Tirol hat sich etwas ganz Besonderes getan. Vor kurzem wurde das „Robo-Bistro14“ im Landeskrankenhaus eröffnet. Was ist das Besondere daran? Nun, ein Roboter namens „luca.“ zaubert frische Bowls für Mitarbeiter, Patienten und Besucher – und das rund um die Uhr, sieben Tage die Woche! Klingt nach Science-Fiction, ist aber knackige Realität. Während die Menschen vielleicht eine kurze Pause einlegen, mixt „luca.“ in Windeseile bis zu 100 Mahlzeiten pro Stunde. Dabei hat er die Wahl aus sage und schreibe 18 verschiedenen Zutaten. Das ist schon beeindruckend, oder?

Der Roboter operiert auf lediglich 3,5 Quadratmetern und benötigt keinen Starkstrom oder Wasseranschluss. Ideal für einen Ort, wo es schnell und effizient zugehen muss! Die Zutaten werden regelmäßig nachgefüllt – frisch und knackig. Der Name des Bistros? Das Ergebnis eines internen Wettbewerbs, bei dem über 400 Vorschläge von den Angestellten eingereicht wurden. Ein echtes Teamprojekt! Wolfgang Markl, der kaufmännische Direktor des Krankenhauses, hebt die Vorteile für das Team hervor, besonders für die Nachtschicht. Und auch Cornelia Hagele, die Gesundheits-Landesrätin, sieht in diesem Projekt eine echte Bereicherung für den Klinikalltag und die Versorgungsqualität.

Roboter als Lösung für aktuelle Herausforderungen

Doch „luca.“ ist nicht der einzige Roboter, der in der Gastronomie und Verpflegung von sich reden macht. In der Branche gibt es einen spürbaren Personalmangel, hohe Kosten und immer individuellere Ernährungswünsche. Hier kommen Kochroboter ins Spiel – sie werden als mögliche Lösung für diese Herausforderungen angesehen. Ein Beispiel ist das System von GoodBytz, das autonome Kochstationen bietet, die hinter Glas arbeiten. Diese Roboterarme greifen frische Zutaten, wiegen sie und können bis zu acht Gerichte gleichzeitig zubereiten. Das System ist nicht nur geruchsneutral, sondern reinigt sich auch automatisch nach jedem Gericht.

Es ist erstaunlich, was die Technik heutzutage kann. GoodBytz kann bis zu 42 Zutaten verarbeiten und überwacht dabei die Füllstände und Haltbarkeiten. Und wenn man bedenkt, dass die Roboter zwischen vier und sieben Minuten für ein Gericht benötigen – das ist schneller, als mancher Mensch es schaffen würde. Auch Circus Group setzt auf autonome Kochstationen, die vorgefertigte Zutaten verwenden. Ihr CA-1 kann sogar bis zu 2.000 Gerichte pro Tag zubereiten! Ein wahres Kraftpaket.

Ein Blick in die Zukunft der Gastronomie

Die Automatisierung in der Gastronomie hat das Potenzial, die Arbeitskosten um bis zu 95 Prozent zu senken. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Der Bundesverband für Systemgastronomie sieht die Automatisierung als Chance, die Beschäftigten zu entlasten. Dennoch bleibt der Mensch wichtig: Man benötigt weiterhin jemanden, der die Zutaten manuell befüllt. So bleiben die Menschen in den Küchen auch in Zukunft unersetzlich.

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Es ist spannend zu beobachten, wie die Digitalisierung in der Ernährung einen Wandel herbeiführt. Echtzeitüberwachung von Zutaten und Prozessen lässt die Akzeptanz von Robotertechnik wachsen. Die Anschaffungskosten für solche Kochroboter liegen jedoch im sechsstelligen Bereich – da muss man schon ordentlich investieren. Aber die Zukunft könnte vielversprechend sein! Ein Beispiel ist der KI-Kochroboter CA-1 von Circus, der in einem Düsseldorfer Supermarkt seine erste Einsatzmöglichkeit für Mittagessen-to-go findet. Das zeigt, dass die Gastronomie in eine neue Ära eintritt, in der Roboter nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern auch die Qualität der Speisen erhöhen können.

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