Bahnhof St. Johann: Auf dem Weg zur barrierefreien Mobilität
Der Bahnhof St. Johann in Tirol, ein zentraler Knotenpunkt für Reisende, bekommt ein Upgrade, das sich gewaschen hat! Jüngst wurde ein Planungsübereinkommen für die Verlängerung der Personenunterführung Richtung Süden abgeschlossen. Bisher führte die bestehende Unterführung nur vom nördlichen Bahnhofseingang zu den Bahnsteigen 2 und 3. Ein Zugang für die südlichen Gebiete fehlte – ein Manko, das jetzt behoben wird. Die neue Verlängerung soll dafür sorgen, dass die Menschen aus dem Süden fußläufig zum Bahnhof und zum Gemeindezentrum gelangen können. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein großer Schritt in Richtung Barrierefreiheit, auf den die ÖBB besonderen Wert legt.
Das Abkommen wurde zwischen dem Land Tirol, der ÖBB, der Gemeinde St. Johann und einem privaten Grundeigentümer unterzeichnet. Die Genehmigung des Übereinkommens kam auf Initiative von Mobilitätslandesrat René Zumtobel. Der Bahnhof wird täglich von rund 80 Zügen angefahren, darunter Interregio-Verbindungen nach Zell am See und Salzburg sowie S8 und EC-Züge. Mehr als 2.000 Fahrgäste nutzen ihn täglich. Mit der Verlängerung der Unterführung schaffen wir nicht nur bessere Verbindungen für die Bewohner, sondern auch für das zukünftige Wohngebiet südlich des Bahnhofs. Das ist ein Gewinn für alle!
Barrierefreiheit im Fokus
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Verbesserung der Barrierefreiheit. Die ÖBB hat sich dazu verpflichtet, dass die Planung und der Bau den Bedürfnissen aller Reisenden gerecht werden. Das ist nicht nur in Tirol ein Thema – die Deutsche Bahn AG hat sich ebenfalls auf die Fahnen geschrieben, bis 2025 an rund 950 Stationen den Komfort und die Barrierefreiheit zu steigern. Jährlich werden etwa 150 Bahnsteige barrierefrei umgebaut, unterstützt durch Fördermittel von Bund und Ländern. Es gibt sogar eine EU-Verordnung, die als Grundlage für den barrierefreien Bau dient. Das alles klingt nach einer echten Aufwertung für die Reisenden!
In Deutschland beispielsweise sind mittlerweile 67% der Bahnsteige für Rollstuhlfahrer:innen, Menschen mit Gehbehinderungen sowie Familien mit kleinen Kindern zugänglich. So sehen wir auch in Tirol einen klaren Trend: Die Überarbeitung der Bahnhöfe wird immer mehr auf die Bedürfnisse aller Reisenden abgestimmt. Ein selbstverpflichtendes Programm der DB umfasst Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen, und es gibt ein Bewertungssystem für „weitreichende Barrierefreiheit“. Diese Schritte sind wichtig, um Mobilität für jeden zu ermöglichen – ob mit oder ohne Einschränkungen.
Die Planungskosten für die Erweiterung in St. Johann belaufen sich auf etwa 55.000 Euro, wobei der Landesanteil bei rund 16.000 Euro liegt. Das ist eine Investition in die Zukunft, die sich auszahlen wird. Schließlich wird die Attraktivität der touristischen Anreise durch eine bessere Anbindung an die Bergbahnen erheblich gesteigert. Wer in Tirol Urlaub macht, soll nicht nur die Berge, sondern auch die Anreise genießen. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Entwicklungen am Bahnhof in den kommenden Monaten entfalten – die Vorfreude ist auf jeden Fall groß!
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
