Am vergangenen Samstag war der Münzer Bioindustrie Sportpark in Weiz der Schauplatz eines mit Spannung erwarteten Spiels. Der ASK Voitsberg trat im entscheidenden Match gegen den SC Weiz an und benötigte dringend einen Sieg, um den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu sichern. Und sie lieferten ab! Mit einem beeindruckenden 7:0 fegte das Team über den Platz und brachte die mehr als 600 Zuschauer zum Jubeln.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag: Fabian Schubert, der sich als echter Torjäger entpuppte, eröffnete das Score in der 25. Minute. Mit insgesamt 35 Saisontreffern hat er sich endgültig in die Herzen der Fans geschossen. Doch es blieb nicht bei diesem einen Treffer: Lukas Parger legte in der 31. Minute nach, gefolgt von einem Triple-Pack von Paolo Jager, der in der 38. und 56. Minute gleich zweimal zuschlug. Martin Krienzer rundete das Torfest in der 71. Minute ab. Ein besonderes Highlight? Es gab keine gelbe Karte im gesamten Spiel – ein fairer Wettkampf auf höchstem Niveau!
Voitsberg auf dem Weg zur Meisterschaft
Durch die Niederlagen von Kalsdorf und den LASK Amateuren hat der ASK Voitsberg nun einen komfortablen Vorsprung von 19 Punkten auf den dritten Platz. Das bedeutet, dass das Team nicht mehr von einem Aufstiegsplatz verdrängt werden kann. Besonders erfreulich für die Fans: Gurten hat nicht um die Bundesligalizenz angesucht, was Voitsberg einen klaren Vorteil verschafft. Wenn sie in der nächsten Runde ebenfalls gewinnen, können sie darüber hinaus auch den Titel als Regionalliga-Meister feiern.
Der Blick auf die anderen Teams der Liga zeigt ein gemischtes Bild. So musste der ASK Köflach eine herbe Niederlage hinnehmen und verlor mit 1:4 gegen Schladming. Nach nur 35 Minuten lag Köflach bereits mit 0:3 zurück, konnte zwar durch Rodrigo Lima Silva einen Anschlusstreffer erzielen, doch die Hoffnung auf eine Wende blieb unerfüllt. Auch der USV Hoome Mooskirchen konnte sich nicht aus dem Mittelfeld der Tabelle befreien und unterlag Frauental mit 0:1.
Ein Blick auf die 2. Liga
Die 2. Liga in Österreich hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Seit der Saison 2006/07 werden in der zweiten Spielstufe zwölf Vereine ausgetragen, was einen neuen Modus mit Hin- und Rückrunde im Herbst und einer einfachen Hinrunde im Frühjahr mit sich brachte. Diese Struktur sorgt dafür, dass die Vereine dreimal gegeneinander antreten, wobei das Heimrecht in der einfachen Runde auf den Platzierungen der Vorsaison basiert. Der Weg zum Aufstieg ist für die Meister der Regionalligen klar geregelt, während die Absteiger aus der Ersten Liga in die Regionalligen müssen.
Die Entwicklungen rund um den ASK Voitsberg zeigen, wie dynamisch und spannend der Fußball in Österreich ist. Mit einer starken Leistung und dem unerschütterlichen Rückhalt der Fans könnte Voitsberg bald wieder in der 2. Bundesliga auf Punktejagd gehen. Es bleibt also spannend, wie sich die nächsten Runden gestalten werden!