Kleine Entdecker auf großer Kartoffelmission: Ein Tag in der Landwirtschaft
Heute ist der 14.07.2026, und in Weiz ist wieder etwas ganz Besonderes passiert! Die Kinder der Volksschule Koglhof hatten die Möglichkeit, die Landwirtschaft hautnah zu erleben. Ein Abenteuer, das nicht nur lehrreich, sondern auch richtig spannend war. Mit dem Besuch bei der Familie Derler, bekannt als Lackenbauer in Piregg, ging es auf eine Reise durch die Welt der regionalen Produkte. Der Betrieb ist zertifizierter „Schule am Bauernhof“-Betrieb und bietet so einen perfekten Rahmen für die kleinen Entdecker.
Die Schüler der ersten und zweiten Klassen durften gleich zu Beginn in den Anbauzyklus von Kartoffeln eintauchen. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Erdäpfel und deren Bedeutung in unserer Ernährung, ging es schon auf das Feld. Die Aufregung war förmlich spürbar, als die Kinder mit ihren kleinen Händen die Erde durchwühlten und die frisch geernteten Kartoffeln ausgruben. Ja, das war ein ganz schöner Schmutz, aber wer braucht schon saubere Hände, wenn man mit einem solchen Erlebnis belohnt wird? Und das Beste: Sie konnten die Kartoffeln gleich in kreativ bemalten Sackerln mit nach Hause nehmen, gefüllt mit ihren eigenen Erzeugnissen!
Einblicke in die Milchproduktion
Doch damit nicht genug! Nach dem Kartoffelgraben stand der zweite Programmpunkt auf dem Plan: die Milchproduktion. Mit viel Begeisterung fütterten die Kinder die Kühe und erfuhren, wie wichtig die Haltung und Versorgung der Tiere ist. Ein kurzer Blick in die moderne Stalltechnik beim Melken – da staunten die Kleinen nicht schlecht! Monika Derler, die Pädagogin und Bäuerin, stand den neugierigen Fragen der Kids Rede und Antwort. Und zum krönenden Abschluss gab es noch eine Verkostung von hofeigener Milch. Die strahlenden Gesichter der Kinder sprachen Bände – diese Eindrücke werden sie so schnell nicht vergessen.
Verknüpft man solche Erlebnisse mit dem Wissen über die Herkunft unserer Lebensmittel, wird schnell klar, wie wichtig Bildungsprojekte in der Landwirtschaft sind. In Zeiten, in denen ernährungsbedingte Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes stark zunehmen, ist es essenziell, Kinder frühzeitig über gesunde und nachhaltige Ernährung aufzuklären. Initiativen wie „Bio find ich kuh-l“ oder das EU-Schulprogramm, das kostenlos Obst und Milch an Schulen bereitstellt, unterstützen genau diese Ziele.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Bedeutung der Bildungsarbeit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie ist ein Schlüssel zu einem gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Achtsamkeit in Bezug auf unsere Lebensmittel und deren Herkunft. Die Kinder von heute sind die Konsumenten von morgen – und wenn sie lernen, woher ihre Nahrung kommt, können sie bewusste Entscheidungen treffen. Das ist doch ein schöner Gedanke!
Ein weiterer spannender Aspekt ist das Thema Ökolandbau und seine Integration in den Schulunterricht. Projekte wie die „GemüseAckerdemie“ bieten Schulen und Kitas die Möglichkeit, selbst Gemüse anzubauen und dabei viel über nachhaltige Landwirtschaft zu lernen. Wer könnte da schon widerstehen? Es ist mehr als nur eine Unterrichtsstunde – es ist eine Investition in die Zukunft.
Insgesamt zeigt das Erlebnis der Volksschulkinder Koglhof, wie wertvoll es ist, Kinder in die Welt der Landwirtschaft einzuführen. Solche Programme sind nicht nur lehrreich, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, Begeisterung für regionale Produkte zu wecken. Und das ist, ehrlich gesagt, einfach nur großartig!
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