In Gleisdorf tut sich was! Die Freiwillige Feuerwehr hat beschlossen, sich von ihrem treuen 25 Jahre alten Lkw zu trennen. Ein schwerer Schritt, denn dieses Gefährt hat viel erlebt – über 1000 Einsätze, hauptsächlich bei Hochwasser und Sturmkatastrophen in Österreich, und dabei nur 60.000 Kilometer auf dem Tacho. Da kann man schon ins Schwärmen geraten. Der Lkw mit Hebebühne und Ladekran ist in gutem Zustand und hat sogar noch bis Februar 2027 sein Pickerl (TÜV). Wer Interesse hat, kann bis zum 3. August sein Kaufangebot abgeben – und das Ganze läuft an den Bestbietenden. Wie spannend!

Der Grund für den Verkauf? Die Feuerwehr Gleisdorf möchte auf das Wechsellader-Konzept umsteigen. Das bedeutet, die Fahrzeuge bleiben, aber die Containeraufsätze werden je nach Einsatz getauscht. Dominik Gatschnik, der Kommandant-Stellvertreter, erklärt, dass damit in den nächsten zehn Jahren ein bis zwei Fahrzeuge eingespart werden sollen. Der erste neue Wechsellader ist bereits im Einsatz, und der zweite wird im Herbst erwartet. Und hey, das ist eine echte Innovation, die nicht nur die Leistung steigert, sondern auch die Kosten senkt!

Finanzierung und Einsparungen

Natürlich geht es nicht nur um die Einsätze, sondern auch um die Finanzen. Die Feuerwehr muss 60.000 Euro aus der Wehrkasse dazuleisten, um den neuen Fuhrpark zu finanzieren. Da hilft der Verkauf des alten Lkw, die Kosten ein Stück weit abzufedern. Ein cleverer Schachzug, der nicht nur das Budget schont, sondern auch den Steuerzahler entlastet. Man kann sich nur vorstellen, wie erleichtert die Verantwortlichen sind, dass sie dank des Wechsellader-Konzepts die hohen Kosten für die Neubeschaffung von Selbstfahrern vermeiden können.

Ein Blick über die Grenzen hinaus zeigt, dass die Feuerwehr Crailsheim in Deutschland ebenfalls auf Wechselladercontainer umgestiegen ist. Dort hat man ähnliche Erfahrungen gemacht: Die Umstellung führt zu erheblichen Kosteneinsparungen und entlastet die Feuerwehr in der langfristigen Wartung und den Unterhaltskosten. Das ist ein echter Gewinn für alle Beteiligten.

Ein Stück Geschichte

Der alte Lkw hat nicht nur Einsätze gefahren, er hat auch Geschichten erzählt. Drei Sitzplätze, ein Gewicht von 15 Tonnen und ein unermüdlicher Helfer in der Not – das sind die Attribute, die dieses Fahrzeug geprägt haben. Und auch wenn er jetzt verkauft wird, bleibt er ein Teil der Feuerwehr-Geschichte von Gleisdorf. Der Verkauf ist bereits von Interesse bei anderen Feuerwehren, aber auch private Käufer können sich melden – müssen jedoch eine neue Typisierung vornehmen lassen. Ein kleiner bürokratischer Hürdenlauf, aber hey, wer interessiert ist, sollte das nicht abschrecken!

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Die Einweihung des neuen Fuhrparks findet am 3. Oktober beim Dämmerschoppen statt. Ein guter Grund, um die Feuerwehr und ihre tollen Neuerungen gebührend zu feiern. Und während der alte Lkw seine letzte Reise antritt, wird die Feuerwehr Gleisdorf mit frischem Wind in die Zukunft starten. Auf viele weitere Einsätze – und vielleicht auch die eine oder andere neue Geschichte!

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