Heute ist der 14.05.2026, und in Weiz gibt es Grund zur Freude. Die Wiener Band 5/8erl in Ehr’n hat bei den Amadeus Austrian Music Awards 2026 den Preis in der Kategorie Jazz/World/Blues gewonnen. Das ist bereits der siebte Award, den die Band seit ihrer Gründung im Sommer 2006 abstauben konnte! Ein echter Grund zum Feiern, vor allem, da die Jungs und Mädels 2026 ihr 20-jähriges Bestehen zelebrieren – und das unter dem Motto „20 Jahre Wiener Soul“. Das klingt doch nach einer großartigen Zeit!

Die Musik von 5/8erl in Ehr’n ist ein echter Ohrwurm. Mit ihrem einzigartigen Stil, der groovige Mundart-Songs und Anlehnungen an das Wienerlied vereint, haben sie sich einen festen Platz in der Austropop-Szene erobert. Ihr Debütalbum „Es muss was wunderbares sein“ erschien 2008 und brachte mit Hits wie „SIASSE TSCHICK“ frischen Wind in die heimische Musikkultur. Komischerweise wird der melancholische Schlussakkord „BADESCHLUSS“ oft in Wiener Bädern gespielt – das hat was! Und kann man sich vorstellen, dass „VAPORIZER“ in Städten wie Berlin und Graz textsicher mitgesungen wird? Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen!

Ein turbulentes Konzert und ein großartiges Jubiläum

Bei einem ihrer letzten Auftritte in Gleisdorf gab es zwar einen kleinen Zwischenfall mit der Gitarristin Miki Liebermann, die unsanft fiel – aber hey, das Konzert konnte trotzdem fortgesetzt werden! Das zeigt, wie leidenschaftlich die Band bei der Sache ist. Und das Jubiläumskonzert, das am 12. September 2026 in der Wiener Arena stattfinden wird, verspricht ein echtes Highlight zu werden. Die Gäste versprechen ein ganz besonderes Erlebnis: Marianne Mendt, die Strottern, Yasmo, das Jazzorchester Vorarlberg, Fiva und David Scheid werden die Bühne betreten und gemeinsam mit 5/8erl in Ehr’n die Feierlichkeiten einläuten.

Vor diesem großen Event stehen jedoch noch einige Auftritte auf dem Plan: Am 29. Juli wird die Band im Taborhof Feldbach und am 20. November im Orpheum Graz zu sehen sein. Die Vorfreude ist riesig! Die Bandmitglieder Max Gaier und Bobby Slivovsky (Gesang), Clemens Wenger (Gesang, Akkordeon, Wurlitzer), Hanibal Scheutz (Bass, Gesang) und Miki Liebermann (Gitarre) sind bereit, das Publikum mit ihrem Wiener Soul zu begeistern.

Austropop – Ein Stück Kulturgeschichte

Wusstest du, dass der Begriff „Austropop“ eigens für die österreichische Musikszene geprägt wurde? Peter Kupfer, Chefredakteur des Monatsmagazins Hit, beansprucht die Erfindung des Begriffs, der ab 1971 als Ausdruck der Jugendkultur propagiert wurde. Ursprünglich bezeichnete er Popmusik mit Texten in österreichischem Dialekt – und genau hier ist auch 5/8erl in Ehr’n zu verorten. Sie sind Teil einer langen Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und von Größen wie Johann Nestroy und Ferdinand Raimund geprägt wurde.

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Mit ihrem Wiener Soul tragen sie das Erbe des Austropop weiter und verbinden internationale Einflüsse mit heimischen Klängen. Das zeigt sich auch an den Erfolgen von Bands und Künstlern seit den 1970er Jahren, die in ihrem Dialekt singen und das Publikum mit ihrer Musik mitreißen. Von Falco bis Christina Stürmer – die österreichische Musikszene hat viel zu bieten. Und 5/8erl in Ehr’n sind da keine Ausnahme! Sie sind ein lebendiger Beweis, dass die Musik aus Österreich auch in der heutigen Zeit frisch und aufregend bleibt.