Heute, am 18. Juni 2026, wird das Kunsthaus Köflach zum Schauplatz einer faszinierenden Verbindung von Tanz und bildender Kunst. Am Freitag, dem 19. Juni, werden zwei Tanzpaare des Ballett Graz in einer einzigartigen Choreografie von Nimrod Poles auftreten. Diese Darbietung findet im Rahmen einer performativen Führung durch die Ausstellung „Skulptur als Klanglinie“ statt, die durch die Werke des innovativen Künstlers und Komponisten Koloman Wagner geprägt ist. Es ist nicht nur irgendeine Aufführung, sondern eine Premiere in einem Museum der Steiermark – ein echtes Highlight für alle Kunst- und Tanzliebhaber!

Die Vernissage zur Ausstellung wird bereits heute Abend um 19 Uhr im Salon des Kunsthauses stattfinden. Cellist Friedrich Kleinhapl wird mit seiner Musik für eine besondere Atmosphäre sorgen. Wagners Holzskulpturen, die aus mehreren tausend Elementen bestehen, scheinen die Musik Johann Sebastian Bachs in räumliche Formen zu übersetzen. Er selbst hebt die Parallelen zwischen seinem Werk und dem Ausdruckstanz hervor, was die Aufführung umso spannender macht.

Ein kreatives Zusammenspiel

Die performative Führung beginnt um 20 Uhr, ist allerdings bereits ausgebucht – aber keine Sorge: Eine öffentliche Generalprobe um 18 Uhr lädt dennoch dazu ein, einen Blick auf die beeindruckende Fusion von Musik, Tanz und bildender Kunst zu werfen. Um teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung bis zum 16. Juni unter ulrike.janach@koeflach.at erforderlich. Kunsthausleiterin Ulrike Janach hat die Zusammenarbeit mit Ballettdirektor Dirk Elwert initiiert, um diese spannende Verbindung zu schaffen.

Der Veranstaltungsort, das Kunsthaus Köflach in der Bahnhofstraße 68, wird bis zum 31. Juli 2026 die Ausstellung „Skulptur als Klanglinie“ präsentieren. Eine weitere Gelegenheit, mit Koloman Wagner durch die Ausstellung zu gehen, besteht am Samstag, dem 20. Juni, um 10 Uhr. Der Eintritt ist frei, und es wird um freiwillige Spenden gebeten. Das ist doch eine feine Sache, oder?

Über Koloman Wagner

Koloman Wagner, geboren 1992 in Hallein bei Salzburg, ist nicht nur Bildhauer und Komponist, sondern auch ein interdisziplinärer Künstler. Er lebt und arbeitet in Regensburg und hat sich in der Kunstszene einen Namen gemacht – seine Arbeiten sind in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem im Vasarely Museum in Budapest und im European Cultural Centre in Venedig. Wagner studierte Physik und promovierte an der Universität Regensburg, was sich möglicherweise in seiner Herangehensweise an Kunst widerspiegelt. Er betrachtet seine Holzskulpturen als ein Konzept des Raum-Zeit-Kontinuums, das Musik in räumliche Formen übersetzt.

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Seine Kunst hat schon viele Preise gewonnen, darunter den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg und die Auszeichnung für die Beste Arbeit bei der Chianciano Biennale 2024. Es ist also kein Wunder, dass sein Werk auch in Köflach für Aufsehen sorgt.

Ein musikalischer Abschluss

Zum krönenden Abschluss der Ausstellung wird am 31. Juli um 19 Uhr die Finissage in Form eines Konzerts in Kooperation mit dem Kammermusikfestival in der Wagenremise in Piber stattfinden. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich diese Veranstaltungen nicht entgehen lassen – die Verbindung von Kunst und Musik verspricht ein unvergessliches Erlebnis! Ob beim Staunen über die Holzskulpturen oder beim Mitfiebern mit den Tänzern, eines ist sicher: Das Kunsthaus Köflach hat viel zu bieten.

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