In den frühen Morgenstunden des 22. Februar 2026, um 2.50 Uhr, kam es auf der A2-Südautobahn, kurz nach dem Assingbergtunnel in Fahrtrichtung Wien, zu einem schweren Unfall. Ein Sattelschlepper geriet von der Fahrbahn ab, touchierte die Betonleitwände und stürzte um. Der Fahrer, der in diesem Moment zwischen der Betonleitwand und dem Lenkrad eingeklemmt war, blieb glücklicherweise ansprechbar. Ein rascher Einsatz der alarmierten Feuerwehren aus Steinberg und Mooskirchen, später unterstützt von der FF Lieboch mit einem Kranfahrzeug, war erforderlich, um den Fahrer zu retten.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle großräumig ab und richtete einen Brandschutz ein, da das Fahrzeug stark rauchte, jedoch kein Brand ausbrach. Die Rettung des Fahrers begann sofort; um Zugang zur Kabine zu erhalten, wurden vier Greifzüge eingesetzt. Nach dem Aufschneiden der Windschutzscheibe und dem Anziehen des Lenkrads mit einem hydraulischen Spreizer konnte der Fahrer nach über einer Stunde erfolgreich befreit werden. Er war ansprechbar und bei Bewusstsein. Die Bergung des Sattelschleppers erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bergeunternehmen ATSW, wobei das Führerhaus mit Hebekissen angehoben und mit zwei Ladekränen aufgerichtet wurde. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden gebunden. Die Autobahn war fast fünf Stunden gesperrt, während die Einsatzkräfte über fünf Stunden vor Ort waren und gegen 8.30 Uhr zurückkehrten. Weitere Details zu diesem Vorfall finden Sie in der ausführlichen Berichterstattung hier.
Ein weiterer Vorfall auf der A2
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 20. Februar 2026, als ein 41-jähriger Lkw-Lenker aus der Ukraine auf der A2 Südautobahn, im Bereich Haberberg, in Fahrtrichtung Italien, die Kontrolle über seinen Sattelschlepper verlor. Bei schneebedeckter Fahrbahn knickte das Fahrzeug ein, touchierte die rechte Leitschiene und blockierte die gesamte Richtungsfahrbahn. Diesel trat aus dem schwer beschädigten Sattelkraftfahrzeug aus, jedoch blieb der Lenker unverletzt. Die Sperrung der Autobahn dauerte bis etwa 9.00 Uhr, und die Einsatzkräfte, darunter die Autobahnpolizei Wolfsberg und die Feuerwehren Griffen und St. Andrä, führten umfangreiche Bergungsarbeiten durch. Hierbei waren fünf Fahrzeuge und 26 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Feuerwehr sorgte zudem für die Bindung des ausgetretenen Treibstoffs. Weitere Informationen zu diesem Vorfall sind hier verfügbar.
Statistik und Verkehrssicherheit
Solche Unfälle werfen ein Schlaglicht auf die Verkehrssicherheitslage in Deutschland. Die Straßenverkehrsunfallstatistik hat das Ziel, zuverlässige, umfassende und aktuelle Daten zur Unfalllage zu gewinnen. Diese Daten sind nicht nur wichtig für die Gesetzgebung und Verkehrserziehung, sondern auch für den Straßenbau und die Fahrzeugtechnik. Sie bilden die Grundlage für Maßnahmen, die darauf abzielen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Statistik erfasst umfangreiche Angaben zu Unfällen, den beteiligten Fahrzeugen und den Verunglückten. Auch die Benutzer unfallbeteiligter Fahrzeuge werden erfasst, was für verkehrszweigübergreifende Unfallrisikovergleiche von Bedeutung ist. Solche Daten sind unerlässlich für die staatliche Verkehrspolitik, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur und Verkehrssicherheit.