Fußballfans in Köflach dürfen aufatmen: Der ASK Mochart Köflach hat sich vor der letzten Landesligarunde gerettet und bleibt in der Landesliga! Ein Grund zur Freude, denn die Verantwortlichen haben nach intensiven Gesprächen ein neues Trainerteam fixiert, das frischen Wind in die Mannschaft bringen soll.
Als Cheftrainer wurde Kevin Friesenbichler verpflichtet, ein Name, der nicht nur in Österreich, sondern auch international für Aufsehen sorgt. Der Ex-Profi, Sohn des ehemaligen Bundesligakickers Bruno Friesenbichler, bringt eine Menge Erfahrung aus seiner Zeit in In- und Ausland mit. Mit einer UEFA-B-Lizenz ausgestattet, ist Köflach seine erste Station als Trainer.
Ein Blick auf die Spielerkarriere
Kevin Friesenbichler, geboren in Weiz, hat schon früh seine Fußballleidenschaft entdeckt – im zarten Alter von fünf Jahren kickte er beim SC Weiz. 2008 folgte der Wechsel zu FK Austria Wien, gefolgt von einem Jahr bei Admira Mödling. Sein großer Sprung kam 2010, als er für etwa 500.000 Euro zu Bayern München wechselte. Dort feierte er sein Debüt mit einem Hattrick in der U17 und traf in den nächsten Jahren für die U19 in 27 Spielen 37 Mal ins Netz.
Seine Karriere nahm Fahrt auf, als er 2014 einen Vierjahresvertrag mit Benfica unterzeichnete. Nach einem erfolgreichen ersten Tor für Benfica B im Freundschaftsspiel gegen Ajax II, ging es weiter mit einer Leihe zu Lechia Gdańsk, wo er sein erstes professionelles Tor erzielte. Nach weiteren Stationen bei Austria Wien und VfL Osnabrück kehrte er im Juni 2023 nach Österreich zurück, bevor er nun den Trainerposten in Köflach übernimmt.
Das neue Trainerteam
Friesenbichler wird von einem starken Co-Trainerteam unterstützt: Philipp Kasch und Matthias Franz stehen ihm zur Seite. Kasch bringt wertvolle Erfahrungen aus seiner Zeit beim SV Pachern mit, während Franz eine ganz besondere Verbindung zum ASK Köflach hat. Vor über 20 Jahren begann er dort seine Karriere und feiert jetzt sein Comeback im Köflacher Stadion. Übrigens hat Franz kürzlich die UEFA-C-Lizenz erworben, was seine Qualifikation unterstreicht.
Die Herausforderung, die vor dem neuen Trainerteam liegt, ist nicht zu unterschätzen. Doch mit einem soliden Fundament aus Spielerfahrung und frischen Ideen könnte es klappen, die Mannschaft auf Kurs zu bringen. Die Fans sind gespannt und freuen sich auf die kommenden Spiele. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Der Ball ist rund, und das Spiel dauert 90 Minuten!“