Am 30. Mai 2026 war am Sattelhaus in Voitsberg ganz schön was los! Ein Großaufgebot des Waldbrand-Zuges 56 vom Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg probte den Ernstfall. Organisiert wurde das Ganze von keinem Geringeren als dem Waldbrand-Kommandanten ABI Bernhard Haller, der mit seinem Team für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Es war ein eindrucksvolles Szenario: Ein Wirtschaftsgebäude in Hochgössnitz stand in Vollbrand. Alle Feuerwehren waren im Einsatz – eine echte Herausforderung, die schnelles Handeln und Koordination erforderte.

Für die Freiwillige Feuerwehr Graden war es ein ganz normaler Tag – bis sie zu einem drohenden Waldbrand am Sattelhaus alarmiert wurden. Kurz darauf forderten sie den Waldbrandzug 56 nach, und schon waren rund 50 Kameradinnen und Kameraden sowie Spezialfahrzeuge im Einsatz. Die Wasserversorgung wurde mit einem beeindruckenden 11.000-Liter-Fahrzeug sichergestellt. Das Ganze war nicht nur ein Showdown für die Feuerwehr, sondern auch eine Premiere: Feuerwehr-Quads kamen zum ersten Mal im Bereich Voitsberg zum Einsatz, um das unwegsame Gelände zu erreichen. Wirklich beeindruckend!

Technologie im Einsatz

Ein besonderes Highlight der Übung war der Einsatz einer Drohne des Bereichsfeuerwehrverbandes. Diese kleinen, fliegenden Helfer liefern nicht nur detaillierte Luftbilder zur Lageübersicht, sondern sie können auch Glutnester mit Wärmebildtechnik aufspüren und Messdaten bei Gefahrstofflagen erfassen. Das ist der moderne Weg, um einen Überblick über die Situation zu bekommen. Der Deutsche Feuerwehrverband hat sogar eine zwölfseitige Fachempfehlung veröffentlicht, die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen behandelt und rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Integration in bestehende Strukturen aufzeigt.

Die Drohnentechnologie ist eine echte Bereicherung für die Feuerwehren. Dr. Frank Kämmer, Vizepräsident des DFV, hebt hervor, wie wichtig Drohnen für die Koordinierung großer Lagen sind. Und das Potenzial ist groß: Zukünftig könnten Drohnen sogar als Funkrelais oder Transportmittel für Defibrillatoren und Medikamente eingesetzt werden. Ein echter Gewinn für die Einsatzkräfte!

Ein Dank an die Einsatzkräfte

Am Ende der Übung fand eine Schlussbesprechung statt, in der ABI Haller allen Kameradinnen und Kameraden für ihr Engagement dankte. Auch die Ehrengäste, darunter Landesbranddirektor stv. Christian Leitgeb und Brandrat Josef Pirstinger, waren sichtlich beeindruckt von der Professionalität und dem Teamgeist, der hier an den Tag gelegt wurde.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Feuerwehren in Österreich nicht nur auf traditionelle Methoden setzen, sondern auch moderne Technologie nutzen, um ihre Einsätze zu optimieren. Die Fachempfehlung des DFV bietet dabei eine wertvolle Unterstützung für Führungskräfte und Einsatzplaner. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Technologien in den Alltag zu integrieren – denn die Sicherheit unserer Gemeinden hat oberste Priorität.