Am 21. Mai 2026 war die Aula der Alten Universität in Graz der Schauplatz eines besonderen Ereignisses, das die Herzen der Anwesenden höher schlagen ließ. Zwölf herausragende Persönlichkeiten wurden mit den Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet. Diese Ehrung ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch eine Hommage an das unermüdliche Engagement, das diese Menschen für das Wohl ihres Landes und seiner Bürger aufgebracht haben. Die Landesrätin Claudia Holzer, als Vertreterin des Landeshauptmanns, überreichte die Auszeichnungen und richtete einen herzlichen Dank an die Familien, Freunde und Wegbegleiter der Ehrenzeichenträger. Denn ohne diese Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.
Die Liste der Ausgezeichneten liest sich wie ein Who’s Who der steirischen Persönlichkeiten, die in verschiedenen Bereichen Außergewöhnliches geleistet haben. Von der Gesundheit über die Kultur bis hin zur Politik – jeder Einzelne hat auf seine Weise einen wertvollen Beitrag geleistet. Besondere Ehrengäste, wie der Landeshauptmann a.D. Christopher Drexler und der Landtagspräsident a.D. Franz Majcen, waren ebenfalls anwesend und würdigten die Leistungen der Ehrenträger. Hier spürte man förmlich die Wertschätzung, die in der Luft lag.
Die Ausgezeichneten im Detail
Unter den Geehrten war Gebhard Falzberger, Jurist und Betriebsdirektor des LKH-Universitätsklinikums Graz, der sich mit vollem Einsatz für die Gesundheit und die Gesellschaft stark macht. Alexia Getzinger, Kulturmanagerin und Schauspielerin, hat sich ebenfalls einen Namen gemacht – besonders in der Kultur- und Bildungslandschaft. Martin Haid, ein Pionier der Notfallmedizin, hat durch sein Engagement beim Roten Kreuz Maßstäbe gesetzt. Auch Isabella Kaltenegger, Unternehmerin und Bäuerin, setzt sich für die Rechte von Frauen im ländlichen Raum ein. Ihre Leidenschaft für die Sache ist spürbar und ansteckend.
Der Bürgermeister von St. Stefan im Rosental, Johann Kaufmann, wurde für sein Engagement für Bürgernähe und Sonnenenergie geehrt. Und Dieter Kinzer, Präsident des Notariatswesens in der Steiermark, hat sich um juristische Präzision und Digitalisierung verdient gemacht. Walter Koller, Bürgermeister von Niederwölz, hat durch seinen Einsatz für Wohnraum und medizinische Versorgung in seiner Gemeinde überzeugt. Der Berufsjäger Heimo Kranzer hingegen bringt sich aktiv in der Landarbeiterkammer und für den Naturschutz ein. Auch Franz Leberl, Geodät und Honorarkonsul der Elfenbeinküste, wird für seine internationale Zusammenarbeit gewürdigt.
Ein Fest für die Gemeinschaft
Christian Lind, der sich leidenschaftlich für die Blasmusik engagiert, und Ewald Peer, der ehemalige Bürgermeister von Weißkirchen, der sich besonders für Familien und Kinder stark gemacht hat, rundeten die Liste der Ausgezeichneten ab. Klaus Michael Schneider, Gesamtleiter des Koralmbahn-Projektes, hielt eine bewegende Dankesrede, die allen Anwesenden das Engagement und die Hingabe dieser Persönlichkeiten näherbrachte. Man konnte fast die Aufregung in der Luft spüren – hier wurden Menschen geehrt, die das Land Steiermark sichtbar geprägt haben.
Im Kontext dieser Ehrungen lässt sich auch der große Wert erkennen, den die Gesellschaft auf solche Persönlichkeiten legt. Am 17. November 2025 wurden bereits ähnliche Auszeichnungen verliehen, bei denen Persönlichkeiten geehrt wurden, die sich durch ihren Einsatz für die Bevölkerung hervorgetan haben. Landeshauptmann Mario Kunasek hatte damals betont, wie wichtig es ist, Menschen zu würdigen, die ihr Leben in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Diese Tradition der Anerkennung zieht sich durch die steirische Gesellschaft und zeigt, dass die Leistungen der Einzelnen nicht im Verborgenen bleiben, sondern laut und deutlich gewürdigt werden.
So bleibt zu hoffen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden und die Geschichten dieser bemerkenswerten Menschen auch zukünftige Generationen inspirieren. Denn sie sind es, die uns daran erinnern, was mit Engagement und Leidenschaft alles möglich ist.