Am 25. Juni 2026 ist ein großer Tag für die Stadt Fürstenfeld und die gesamte Region Steiermark. Nachdem die ersten Maschinen schnurrten und die Luft nach frischem Lack und neuen Schienenfahrzeugen roch, wurde der neue Standort von Siemens Mobility feierlich eröffnet. Eine Investition von 40 Millionen Euro ist der Grund für diesen Anlass, der die Kapazitäten in Österreich enorm erweitert. Auf dem ehemaligen voestalpine-Areal, das jetzt mit Leben gefüllt wird, vereinen sich Produktion, Service und Logistik für Schienenmobilität. Ein echter Schub für die Region!

Aktuell arbeiten rund 150 Mitarbeiter an diesem ambitionierten Projekt. Es ist spannend zu sehen, wie hier neue Radsätze für Schienenfahrzeuge und sogar Pantographen für E-Busse gefertigt werden. Die offizielle Eröffnung zog einige hochkarätige Gäste an, darunter der Bundesminister Peter Hanke, Landeshauptmann Mario Kunasek und viele weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Das Ganze hatte schon fast einen festlichen Charakter, als während der Feierlichkeiten die neue Radsatzpresse symbolisch in Betrieb genommen wurde – ein wahrhaft historischer Moment, der das Engagement von Siemens Mobility in der Steiermark unterstreicht.

Ein Standort mit Zukunft

Der neue Standort umfasst beachtliche 98.500 Quadratmeter, von denen etwa 20.500 Quadratmeter als Gebäudefläche genutzt werden. Man könnte sagen, hier wird die Zukunft der Schienenfahrzeuge und deren Komponenten gestaltet. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Schienenfahrzeugen, Service- und Instandhaltungsleistungen wird diese strategische Erweiterung sowohl für Siemens als auch für die Region von enormer Bedeutung sein. Es ist schön zu sehen, wie die heimische Industrie wieder gepusht wird und Arbeitsplätze geschaffen werden.

Doch das ist noch nicht alles! Siemens Mobility hat auch in Graz eine beeindruckende Präsenz. Hier, im weltweiten Kompetenzzentrum für Fahrwerke, arbeiten rund 1.500 Mitarbeiter und etwa 270 Ingenieure. Die Wurzeln dieses Standorts reichen sogar bis ins Jahr 1854 zurück. Wer hätte gedacht, dass die Bahnindustrie in Graz eine solch lange und stolze Geschichte hat? Mit einer jährlichen Fertigungskapazität von bis zu 4.000 Fahrwerken ist das Grazer Werk ein echter Global Player – über 90 Prozent der produzierten Teile gehen ins Ausland!

Technologie und Innovation im Fokus

Die Investitionen in Automatisierung und digitale Fertigungsprozesse sind ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft von Siemens. Im Jahr 2019 betrug der Umsatz des Grazer Werks bereits rund 407 Millionen Euro, und die Pläne für die Zukunft sehen weitere 20 Millionen Euro für neue Technologien vor. Das zeigt, dass Siemens Mobility nicht nur in der Steiermark, sondern auch international ein ernstzunehmender Wettbewerber ist, auch wenn die Konkurrenz von Alstom und dem chinesischen Staatskonzern CRRC nicht schläft.

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Die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz ist ein wichtiger Aspekt, der den Standort stärkt. Viele Ingenieure kommen von dort und bringen frische Ideen und Know-how mit. Das alles trägt dazu bei, dass die Steiermark ein Technologie-Leitstandort innerhalb des globalen Siemens-Mobility-Netzwerks bleibt. Also, wenn ihr das nächste Mal in der Gegend seid und das Geräusch von Maschinen hört – denkt daran, hier wird die Zukunft des Schienenverkehrs geformt!

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