Heute ist der 16.06.2026, und während die Sonne über dem Murtal aufgeht, gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Infrastruktur. Die EverYield AG, ein Unternehmen mit Sitz in Wien, hat sich eine beträchtliche Finanzierungszusage gesichert. Stolze 10 Millionen Euro Eigenkapital und 21,25 Millionen Euro von Investoren stehen auf der Liste. Diese Gelder ermöglichen die Übernahme des Murau-Murtal Energy Campus und markiert einen bedeutenden Schritt für die Entwicklung des Unternehmens. EverYield wandelt sich von einer Projektentwicklungsplattform zu einem operativen Infrastrukturunternehmen – ein gewaltiger Wandel, der nicht nur die Mitarbeiterzahl von rund 60 Personen betrifft, sondern auch die Ausrichtung des Unternehmens im Bereich Energie, Biomasse und technische Dienstleistungen.

Die Pläne sind ambitioniert. Der jährliche Cashflow soll auf etwa 10 Millionen Euro steigen, um die Zinsverpflichtungen der bestehenden 50 Millionen Euro Infrastruktur-Anleihe abzusichern. Das klingt alles sehr vielversprechend! Die Roadshow des Managements, die nun durch mehrere deutsche Städte und Wien führt, zielt darauf ab, das Interesse von Investoren zu wecken. Hier wird nicht nur über Geld gesprochen, sondern auch über eine visionäre Zukunft, die Aktivitäten wie Klärschlamm-Monoverbrennung, Phosphorrückgewinnung und die Produktion von Düngemitteln umfasst. Und das alles bis zum geplanten Closing der Transaktion, das für Ende September 2026 anvisiert ist.

Die Infrastruktur-Anleihe im Fokus

Zusätzlich zur Übernahme des Energy Campus plant die EverYield AG die Emission einer Unternehmensanleihe, die auf den klangvollen Namen „Infrastructure Bond 2026/2032“ hört. Mit einem Zielvolumen von bis zu 30 Millionen Euro soll diese Anleihe die erste Ausbau­stufe des EverYield Energy Campus finanzieren. Der Emissionserlös wird nicht nur in die Infrastrukturplattform für die thermische Klärschlammverwertung und die Phosphorrückgewinnung fließen, sondern auch in die Entwicklung weiterer Projekte. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sechs Jahren, und die Zinsen werden halbjährlich ausgezahlt – ein Angebot, das sich an institutionelle Investoren und Privatanleger in Deutschland, Österreich und Luxemburg richtet.

Ein weiteres interessantes Detail: Rund 50% der Erlöse sollen aus der thermischen Verwertung von Klärschlamm generiert werden – ja, richtig gehört! Die Schaffung von neuen Einnahmequellen durch die Vermarktung von Elektrizität und Wärme ist ein weiterer Schritt in Richtung einer integrierten Industrie-, Energie- und Kreislaufwirtschaftsplattform. Das klingt nicht nur nach einem Schritt in die Zukunft, sondern auch nach einem echten Gewinn für die Umwelt.

Ein Blick in die Zukunft

Die EverYield AG hat sich also viel vorgenommen. Die Eigenkapitalzuführung von 10 Millionen Euro bis zum 30. Juni 2026 soll die Kapitalbasis stärken und die Projekte über spezielle Tochtergesellschaften umsetzen. Hier wird also nicht nur über Pläne gesprochen, sondern auch konkret gehandelt. Europa hat ein enormes Potenzial für solche Infrastrukturprojekte – mit einer Schätzung von rund 1.000 Anlagen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden könnten. Und das alles wird von einem soliden Sicherheiten- und Treuhandkonzept begleitet.

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Es bleibt also spannend, wie sich die EverYield AG in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln wird. Die Veröffentlichung des Wertpapierprospekts ist für Ende Mai 2026 geplant – ein Datum, das sowohl Investoren als auch Umweltschützer im Auge behalten sollten. Die Zukunft könnte für die EverYield AG und ihre Projekte nicht nur finanziell, sondern auch ökologisch strahlend aussehen.

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