In der malerischen Gemeinde St. Peter am Kammersberg, genauer gesagt in Althofen, wurde kürzlich eine alte Tradition lebendig gehalten: das Maibaumaufstellen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Peterdorf fand dieses Event nicht nur großen Anklang, sondern stellte auch ein wunderschönes Fest der Dorfgemeinschaft dar. Mit einem bunten Programm, das von Musikverein, Landjugend und Feuerwehr organisiert wurde, erlebten die Teilnehmer ein wahrlich unvergessliches Event.

HBI Manuel Galler, der die Veranstaltung mit viel Herzblut leitete, ließ es sich nicht nehmen, seinen Dank an alle Helfer und Zuseher auszusprechen. Besonders hervorgehoben wurde die großzügige Maibaumspende der Familie Tockner sowie die hervorragende Organisation durch Heinz Galler. Der Kranz und der Stammschmuck, die von einem engagierten Team der Seniorenabteilung besorgt wurden, verliehen dem Maibaum den letzten Schliff. Ein Kommando unter der Leitung von Siegfried Klünsner sorgte dafür, dass das Aufstellen des Maibaums mit den traditionellen langen Holzstangen reibungslos verlief – eine Aufgabe, die ausschließlich von Männern durchgeführt wurde.

Ein Fest für alle Generationen

Das Maibaumaufstellen war nicht nur eine Angelegenheit für die Jungen. Kinder und sogar fast 90-jährige Dorfbewohner beteiligten sich aktiv an den Feierlichkeiten, was den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl in Althofen eindrucksvoll unterstrich. Musikalisch begleitet von Michael Galler, wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt: Ein Umtrunk und ein Imbiss luden zum Verweilen und Plaudern ein – ein echtes Fest für die ganze Familie!

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Feuerwehr Peterdorf begannen bereits in der Silvesternacht. Im Jubiläumsjahr sind mehrere Höhepunkte geplant, darunter ein Festprogramm am 13. und 14. Juni beim Rüsthaus in Althofen, das mit einer Liveübertragung von Radio Frühschoppen am 14. Juni aufwarten wird. Ein weiterer Höhepunkt wird die Fahrzeugsegnung und das Maibaumumschneiden am 26. September sein. Für die Teilnehmer an den Veranstaltungen gibt es sogar einen Hauptgewinn: eine Reise nach Parajuru, Brasilien, ins Hotel Vila Jardim.

Ein Blick in die Geschichte

Um das 100-jährige Bestehen gebührend zu würdigen, wurde eine 116-seitige Chronik über die Geschichte der Feuerwehr erstellt. Diese enthält nicht nur Berichte über die ersten Jahre und besondere Einsätze, sondern auch Interviews mit Feuerwehrsenioren, die von ihren Erfahrungen erzählen. Aktuell hat die Feuerwehr Peterdorf 80 Mitglieder, darunter 63 im Aktivstand, 5 in der Jugendgruppe und 12 in der Seniorenabteilung. Besonders erfreulich ist, dass 20 Frauen in der Aktivabteilung und eine Frau in der Seniorenabteilung aktiv sind, was die Diversität und das Engagement innerhalb der Feuerwehr unterstreicht.

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Die Einsätze der Feuerwehr beschränken sich nicht nur auf Brandeinsätze; technische Einsätze stehen häufig auf der Tagesordnung. Das Rüsthaus der Feuerwehr Peterdorf dient zudem als Katastrophen-Stützpunktlager für den Bezirk Murau, ausgestattet mit Fahrzeugen, Sandsäcken und Rollcontainern. Auch das Ausbildungsteam ist engagiert und führt regelmäßig Übungen durch, die realistische Szenarien simulieren. Die Seniorenabteilung ist ebenfalls aktiv und nimmt an Bezirksveranstaltungen teil, während sie gleichzeitig Ausflüge organisiert.

Das Maibaumaufstellen und die damit verbundenen Festlichkeiten sind nicht nur ein Brauchtum, sondern auch ein Ausdruck der lebendigen Dorfgemeinschaft in St. Peter am Kammersberg. Hier wird Tradition großgeschrieben, und die nächste Generation wird mit Freude in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten, um die Bräuche und den Zusammenhalt auch in Zukunft zu pflegen.