Heute ist der 21. Mai 2026 und in Liezen brodelt es! Der Lkw-Verkehr auf der Buchauerstraße wird immer wieder zum heiß diskutierten Thema. Die Fraktionen im Landtag zeigen sich einig – ein Fahrverbot für die großen Brummis soll her. Doch die Umsetzung gestaltet sich als zäh, wie Kaugummi, denn es gibt ein großes Problem: die Finanzierung für das notwendige Gutachten. Es ist ein bisschen wie Pingpong – die Bezirksverwaltung und das Land werfen sich die Verantwortung hin und her, ohne dass sich wirklich etwas tut.
Ein Gutachten aus dem Jahr 2019 sprach sich klar gegen ein Lkw-Verbot aus. Komischerweise hat der Schwerverkehr jedoch seitdem abgenommen, was die Diskussion umso komplizierter macht. Den Verantwortlichen scheint das Geld für ein neues Gutachten jedoch nicht in die Kasse zu spielen – weder das Land noch die Bezirksverwaltung haben dafür ein Budget eingeplant. Graz sieht zudem keinen Bedarf für ein externes Gutachten und verweist auf die Expertise der eigenen Amtsfachleute. Das klingt ja fast schon nach einer Ausrede, oder? Aber die Anwohner:innen, die unter dem Transitverkehr leiden, machen sich große Sorgen.
Belastungen für Anwohner:innen und Tourismus
Der Transitverkehr durch die Ortsmitte bringt nicht nur Staus, sondern auch gefährliche Situationen mit sich – besonders in den Wintermonaten. Das hat Auswirkungen auf die Lebensqualität. Die Anwohner:innen wünschen sich mehr Sicherheit. Immer mehr Schwerfahrzeuge weichen auf mautfreie Landesstraßen aus, was die Situation nur verschärft. Die B 117 wird zur Hauptverkehrsader für Lkw und sorgt für zunehmenden Druck auf die charmante Tourismusregion rund um den Nationalpark Gesäuse. Ein Lkw-Verbot könnte hier Abhilfe schaffen, um den Durchzugsverkehr aus den Gemeinden herauszuhalten.
Das Ziel ist klar: die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort zu fördern. In der Obersteiermark gibt es bereits positive Beispiele für Lkw-Fahrverbote, die den Schwerverkehr spürbar reduziert haben. Die Ennstalstraße (B 320) hat bewiesen, dass es funktioniert – weniger Lkw bedeuten weniger Probleme! Auch auf der Gaberlstraße und beim Triebener Tauern wurden rechtlich stabile Regelungen nach Gutachten umgesetzt. Die Grünen fordern nun, dass die Bezirkshauptmannschaft Liezen Unterstützung vom Land Steiermark erhält. Es muss endlich Geld fließen für die Finanzierung der notwendigen Fachgutachten!
Ein Schritt in die richtige Richtung?
Die Verantwortlichen scheinen es zögerlich anzugehen, aber die Zeit drängt. Der regionale Mobilitätsplan Liezen, der seit 2018 die Verlagerung des Güterverkehrs auf Autobahnen anstrebt, könnte eine Lösung bieten. Ein Antrag im Landtag wurde bereits eingebracht, um das Lkw-Fahrverbot auf der B 117 zu initiieren und die Finanzierung der Gutachten sicherzustellen. Es bleibt zu hoffen, dass sich endlich etwas bewegt. Denn die Menschen in Liezen haben genug vom Lkw-Verkehr und möchten einfach nur in Ruhe leben – und das ist schließlich kein unerfüllbarer Wunsch!