Gipfelsturm am Dachstein: Ein Abenteuer zwischen Himmel und Gletscher
Heute ist der 20.06.2026 und wir befinden uns in Liezen, der perfekten Ausgangsbasis für Abenteuer am Hochgebirge. Der Hohe Dachstein, mit seinen 2.995 Metern der höchste Gipfel der Steiermark, zieht Bergsteiger und Wanderlustige aus der ganzen Welt an. Einmal auf den Gipfel zu stehen, dort das Kreuz zu sehen und das grandiose Panorama über das Dachsteinmassiv und die umliegenden Alpen zu genießen – das ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
Gestartet wird an der Bergstation der Dachstein-Südwandbahn, die auf stolzen 2.700 Metern thront. Von dort aus führt ein markierter Weg in Richtung Seethalerhütte, und die Vorfreude steigt. Die Herausforderung beginnt jedoch wirklich, wenn man sich für den Aufstieg über den Gletscher entscheidet. In diesem Jahr musste aufgrund der hohen Schneemengen auf den Gletscher ausgewichen werden, was die Tour nicht weniger aufregend macht. Die Spaltengefahr auf dem Gletscher sollte dabei nicht unterschätzt werden; Steigeisen, Eispickel und ein Klettersteigset sind unerlässlich. Wer sicherer unterwegs sein möchte, kann sich auf die Expertise eines ausgebildeten Bergführers verlassen – eine kluge Entscheidung, wie ich finde!
Klettern am Randkluftsteig
Eine der bekanntesten Routen ist der Randkluftsteig, der mit seinen über 180 Jahren Geschichte sogar als ältester Klettersteig der Welt gilt. Hier wird das Herz jedes Kletterers höher schlagen! Der Einstieg ist oft stark frequentiert, vor allem am frühen Vormittag, wenn viele Wanderer die frische Bergluft schnuppern wollen. Der untere Teil des Steigs ist mit einem Stahlseil ausgestattet, was einen gewissen Komfort bietet. Aber Vorsicht – die Randkluft kann je nach Jahreszeit tückisch werden, vor allem im Spätsommer.
Das Besondere am Randkluftsteig ist die Kombination aus Kletterei und atemberaubenden Ausblicken. Im Mittelteil gibt es sogar witzige Block-Turnen zu meistern, die den Nervenkitzel erhöhen. Kurz vor dem Gipfel wird man mit einem tiefen Blick in die breite Rinne belohnt, die sich unter einem erstreckt. Die letzten Meter zum Gipfel sind eine kleine Herausforderung – ein Steilaufschwung, der den Adrenalinspiegel garantiert steigert!
Ein unvergessliches Erlebnis
Nach etwa zweieinhalb Stunden erreicht man schließlich das Gipfelkreuz. Der Anblick ist überwältigend! Man hat das Gefühl, die Welt zu Füßen zu haben, und das beeindruckende Panorama wird dir den Atem rauben. Der Abstieg, der etwa eineinhalb Stunden dauert, erfolgt über die gleiche Route – und erfordert genauso viel Konzentration. Insgesamt ist die Tour in etwa vier Stunden machbar, wobei man die Zeit für Foto- und Jausenpausen einplanen sollte. Es ist eine Tagestour, die machbar ist, aber auch nicht zu unterschätzen. Also, pack die Ausrüstung und mach dich bereit für ein Abenteuer, das dir noch lange in Erinnerung bleiben wird!
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