Die Leobener Innenstadt erstrahlte vor nicht allzu langer Zeit in einem bunten Lichtermeer und wurde für drei Tage zur Bühne für Tradition und Gemeinschaft. Ja, richtig gehört! Das erste Leobener Bergstadtfest feierte seine Premiere und lockte tausende Besucherinnen und Besucher an. Es war ein echtes Fest der Sinne, anlässlich des 23. Österreichischen Knappen- und Hüttentags, der 300 Jahre Glanzkohlebergbau Seegraben und der 170 Jahre Bergkapelle Leoben-Seegraben. Eine geballte Ladung an Geschichte und Feierlaune, die die Stadt in ihren Bann zog.
Der sonnige Himmel über Leoben war der perfekte Rahmen, um mit bunten Bergkitteln, Trachten und festlicher Blasmusik den Festauftakt zu feiern. Die Bergkapelle Leoben-Seegraben, der Werkschor Donawitz und der Hochschulchor der Montanuniversität Leoben sorgten für die musikalische Untermalung – und das war nur der Anfang! Ein feierlicher Bieranstich und ein Platzkonzert der Militärmusik Steiermark waren weitere Highlights, die das Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.
Ein Schmaus für die Sinne
Am Hauptplatz gab es gleich noch einen feierlichen Anblick: 281 Rekruten wurden unter dem Klang der Militärmusik angelobt. Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Mario Kunasek und Landtagsabgeordneter Marco Triller, ließen sich das Spektakel nicht entgehen. Es war ein Moment, der die Verbundenheit zur Heimat und die Gemeinschaft in Leoben spürbar machte.
Der Samstag brachte dann die Uraufführung der „Leobener Bergmannsmesse“ von Reinhard Summerer. Ein weiteres musikalisches Highlight, das die Herzen der Anwesenden höher schlagen ließ. Die Bergparade der Berg-, Knappen- und Hüttenvereine zog durch die Innenstadt und brachte die Traditionen der Region eindrucksvoll zum Leben. Bürgermeister Kurt Wallner betonte in seinen Ansprachen den Zusammenhalt und die Gastfreundschaft der Stadt, während Obmann Martin Lang mit seinem Team den Festbetrieb hervorragend organisierte. Bravo!
Klangvolle Traditionen im Fokus
Am Sonntag stand das Fest ganz im Zeichen der Blasmusik. Ein Sternmarsch und eine Marschmusikwertung waren die Höhepunkte des Tages. Und zum krönenden Abschluss gab es die „Schoffeichtkoglposcha“, die das Fest auf eine fröhliche Art und Weise beendete. Bürgermeister Wallner bedankte sich bei allen Beteiligten für das Gelingen dieses Festes – ein wahrlich gelungenes Event, das die Herzen der Leobener erobert hat.
Aber das war noch nicht alles! Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das nächste Leobener Bergstadtfest im Jahr 2026. Hier wird erneut das berg- und hüttenmännische Erbe gefeiert, und dabei sollen musikalischer Zusammenhalt und gelebte Traditionen im Mittelpunkt stehen. Die Veranstalter rufen bereits zur Anmeldung für Teilnehmer auf, denn man möchte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Fest vereinen, das voller Klang, Begegnungen und Tradition ist. Da bleibt nur zu hoffen, dass die starken Partner, kreativen Aussteller und engagierten Unterstützer nicht ausbleiben!
Leoben wird auch in Zukunft ein Ort sein, wo die Tradition hochgehalten wird und die Gemeinschaft blüht. Ein Ort, an dem das Leben pulsiert und die Freude am Feiern einfach dazugehört. Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: „Auf zur Feier!“