Leoben als Zukunftszentrum der Halbleiterindustrie: AT&S investiert Milliarden in Innovation und Wachstum
In Leoben wird derzeit kräftig in die Zukunft investiert. AT&S, bekannt für seine hochentwickelten Leiterplatten, hat Pläne angekündigt, die den Produktionsstandort in Kulim, Malaysia, auf ein neues Level heben werden. Mit einer Investitionssumme zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro wird ein zweites Werk ausgestattet und eine neue Produktionsanlage für IC-Substrat-Cores errichtet. Das Ganze basiert auf strategischen Partnerschaften mit dem US-Chiphersteller AMD und einem weiteren Technologieunternehmen. Es ist schon fast faszinierend, wie dynamisch sich der Markt entwickelt!
Die Nachfrage nach IC-Substraten explodiert geradezu, und das hat seinen Grund: Künstliche Intelligenz (KI) ist das große Thema unserer Zeit. Der Ausbau der Infrastruktur für KI hat die Halbleiterindustrie in Bewegung gesetzt, und AT&S reagiert darauf mit einem klaren Bekenntnis zur Technologieführerschaft. Die Prognosen für das Geschäftsjahr sind entsprechend optimistisch angehoben worden. Statt der ursprünglich erwarteten 30 bis 35 Prozent Umsatzwachstum, rechnet man nun mit einem währungsbereinigten Zuwachs von 45 bis 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die EBITDA-Marge wird zwischen 32 und 37 Prozent liegen. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein!
Strategische Partnerschaften und langfristige Pläne
CEO Michael Mertin hebt hervor, dass diese Expansion nicht nur eine Reaktion auf die steigende Nachfrage ist, sondern auch ein Schritt zur Vertiefung strategischer Partnerschaften in der Halbleiterindustrie. Der Wandel von monolithischen Chips zu Chiplet-basierten Designs hat die Anforderungen an IC-Substrate erheblich verändert. Kunden fordern mehr Leistung pro Watt, größere Energieeffizienz und eine höhere Integrationsdichte. Und ganz ehrlich, das ist kein leichtes Unterfangen!
Die langfristige Finanzierung dieser großen Projekte wird durch feste Zusagen von Kunden gesichert. CFO Gerrit Steen betont die Bedeutung finanzieller Disziplin und Risikominimierung. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2026/27 zeigt AT&S, dass man an der Zukunft arbeitet. Und das in einem Markt, der sich ständig neu erfindet!
Ein Blick auf die Halbleiterindustrie in Europa
Die Entwicklungen bei AT&S sind nicht nur für das Unternehmen selbst von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Halbleiterindustrie in Europa. Der Mangel an Fachkräften ist ein großes Thema. Um den Bedarf zu decken, müssen EU-Länder die Ausbildung von Spezialisten vorantreiben. Bis 2030 wird eine Bedarfslücke von 75.000 Beschäftigten in der Branche erwartet – das sind ganz schön viele! Initiativen wie der European Chips Act zielen darauf ab, die Ausbildung zu harmonisieren und internationale Talente anzuwerben.
Österreich hat mit dem Silicon Alps Cluster bereits einiges in Bewegung gesetzt. Hier arbeiten große Forschungseinrichtungen und Start-ups Hand in Hand, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie zu stärken. Die Herausforderung bleibt jedoch groß. Neue Chipfabriken benötigen bis zu 15.000 zusätzliche Fachkräfte, und das in einem Bereich, der sich rasant weiterentwickelt. Die Innovationszyklen sind kurz, und es ist entscheidend, dass junge Menschen für diese spannenden Berufe begeistert werden.
Das alles zeigt, wie wichtig es ist, dass nicht nur Unternehmen wie AT&S, sondern auch die Politik und Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Und während wir hier in Leoben gespannt auf die Entwicklungen blicken, bleibt zu hoffen, dass die Pläne auch tatsächlich in die Tat umgesetzt werden und wir in der Halbleiterindustrie einen echten Aufschwung erleben. Wer weiß, vielleicht wird Leoben bald zum Hotspot für innovative Technologien!
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