Heute, am 20.07.2026, erstrahlt die Kletschachalm in neuem Glanz dank der tatkräftigen Unterstützung von 20 freiwilligen Helfern. Bei der diesjährigen Pflegeaktion, die im Rahmen des „Tag der Almen“ stattfand, packten die engagierten Helfer beherzt mit an. Man könnte sagen, sie verwandelten die Alm in ein kleines Paradies, denn ohne menschliches Eingreifen drohen die Almen, wie aus einem Märchen, langsam aber sicher zu verwalden. Die Landwirtschaftskammer Steiermark hatte diese wichtige Aktion organisiert, um das Kulturgut und die Artenvielfalt zu erhalten.

Die Helfer befreiten die Kletschachalm von Stauden, Sträuchern und unerwünschtem Gestrüpp. Man muss schon sagen, es ist beeindruckend, wie viel Leidenschaft in solchen Aktionen steckt. Die traditionelle Almpflege, die die Beweidung, das Schwenden und die sorgsame Nutzung umfasst, hat nicht nur einen ökologischen, sondern auch einen wirtschaftlichen Wert von jährlich 40 Millionen Euro, falls sie nicht von den Bäuerinnen und Bauern durchgeführt wird. Ein echter Wertschöpfungsfaktor für die Region!

Wertvolle Lebensräume und Artenvielfalt

In der Steiermark gibt es rund 1.610 Almen, die nicht nur als wertvolles Kulturgut gelten, sondern auch Lebensräume für zahlreiche seltene und gefährdete Arten bieten. Wer schon einmal die Silberdistel oder die Ringdrossel gesehen hat, weiß, wie wichtig der Schutz dieser Tiere und Pflanzen ist. Im Sommer weiden hier etwa 42.000 Rinder, 900 Pferde sowie 6.000 Schafe und Ziegen. Das klingt fast wie ein Bild aus einem alten Heimatfilm!

Die Pflege der Almen ist also nicht nur eine Tradition, sondern auch eine Notwendigkeit. Generationenübergreifende Pflege ist gefragt, um den Artenreichtum zu sichern. Und das ist nicht nur ein Schlagwort – die Almen sind wichtige Erholungs- und Freizeiträume, die dazu beitragen, Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern. Man könnte sagen, sie sind das grüne Herz der steirischen Landschaft.

Herausforderungen für die Almwirtschaft

Doch die Almwirtschaft steht vor Herausforderungen. Der Klimawandel macht auch vor den Höhenlagen nicht halt. In den letzten 25 Jahren gab es eine Temperaturerhöhung von mehr als 2°C. Der Frühling kommt früher, und das hat Auswirkungen auf die Vegetation und die Weidezeiten. Zudem sinkt die Anzahl der Almen stetig – von 2000 bis 2025 ist sie um 13 % zurückgegangen. Ein besorgniserregender Trend, der nicht ignoriert werden kann.

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Die Erhaltung der Almen ist ein zentrales Anliegen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft. Unterstützungsmaßnahmen für Almbewirtschafter sind im nationalen GAP-Strategieplan 2023-2027 verankert. Es gibt Förderungen für Almweideflächen und Tierwohl-Behirtung. Eine gute Nachricht für die Bäuerinnen und Bauern, die oft im Schatten ihrer Arbeit stehen.

Die Almen verringern nicht nur Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen, sie sind auch von großer Bedeutung für die Artenvielfalt. Es ist unser aller Verantwortung, diese wertvollen Flächen zu schützen. Und das geht nur, wenn wir uns gemeinsam für ihre Pflege einsetzen. Jeder Handgriff zählt, und jede helfende Hand macht einen Unterschied.

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