Am 16.07.2026, in der charmanten Stadt Leoben, feierten die kleinen Entdecker des Kindergartens Leoben-Stadt ein Sommerfest, das nicht nur ein Fest, sondern auch das Ende eines spannenden Pilotprojekts markierte. Ein ganzes Jahr lang hatten sie sich mit einem speziell entwickelten Wimmelbuch beschäftigt, das ihnen die östliche Obersteiermark näherbringen sollte. Das Ziel? Die regionale Identität zu stärken und den Kindern ihre Heimat spielerisch näherzubringen. Und ehrlich gesagt, das ist ihnen wirklich gelungen!

Die Kinder tauchten tief in ihre Lebenswelt ein, erkundeten die regionalen Besonderheiten und lernten so viel mehr über die Gegend, in der sie aufwachsen. Kindergartenpädagogin Ruth Blaschinz bezeichnete das Wimmelbuch als einen Anker im Gruppenalltag. Es war nicht nur ein Buch, sondern ein Schlüssel zu vielen Aktivitäten, die in den Jahreskreis integriert wurden. So wurde aus trockenem Wissen lebendiges Erleben – und das hat einen enormen Spaß gemacht!

Ein Besuch beim Bürgermeister und viele spannende Einblicke

Ein ganz besonderer Höhepunkt war der Besuch von Bürgermeister Kurt Wallner, der den Kindern die Aufgaben der Stadtgemeinde näherbrachte. Mit leuchtenden Augen hörten die Kleinen zu, wie er über die verschiedenen Aspekte des Stadtlebens sprach. Wallner selbst betonte den Mehrwert des Projekts für die Gemeinde und die Familien. Das ist nicht nur wichtig für die Kleinen, sondern auch für die ganze Region – schließlich investieren wir damit in die Zukunft!

Das Wimmelbuch ist nicht nur ein einmaliges Projekt, sondern wird auch weiterhin in den regionalen Bibliotheken zur Verfügung stehen. Die Bildungsregion Obersteiermark Ost hat das Projekt von Anfang an unterstützt und gemeinsam mit Ernst Führer von der Bildungsdirektion Steiermark wurden begleitende pädagogische Materialien entwickelt. So wird die regionale Identität auch in den Unterricht integriert. Und das ist etwas, das wirklich zukunftsweisend ist!

Kulturelle Bildung für alle Kinder

In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, dass alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft oder sozialen Lage, Zugang zu Kunst und Kultur haben. Die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen Familien, Kindertagesstätten und kulturellen Einrichtungen wird immer deutlicher. In Deutschland, zum Beispiel, gibt es noch viel zu tun, wenn es um die frühe kulturelle Bildung geht. Ein flächendeckendes und zuverlässiges Angebot ist entscheidend, und das gilt auch für uns hier in Österreich.

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Die Rahmenbedingungen für eine gute kulturelle Bildung müssen geschaffen werden, damit Kinder von früh an ästhetische Erfahrungen sammeln können. Das bedeutet auch, dass spezielle Räume und Orte für diese Anregungen bereitgestellt werden müssen. Die enge Zusammenarbeit der Akteure in der frühen Bildung ist unerlässlich, um die Qualität der Angebote zu sichern. Mit dem Wimmelbuch in Leoben haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Möge es viele Nachahmer finden!

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