In Lebring, einem charmanten Ort im Bezirk Leibnitz, fand vor kurzem ein ganz besonderer Wettbewerb statt, der die Kreativität und das Sprachverständnis der Schüler in den Mittelpunkt stellte. Die Mittelschule Lebring initiierte ihren ersten Sprach- und Kunstwettbewerb, der unter dem kreativen Motto „The Brabblesweep: An Unusual Pet“ stand. Schülerinnen und Schüler der Klassen 1abc nahmen mit viel Enthusiasmus an diesem Projekt teil. Ausgehend von einer faszinierenden Audiodatei über das Fantasiewesen „Brabblesweep“ hatten die jungen Künstler die Aufgabe, dieses Wesen gemeinsam mit einem Familienmitglied zum Leben zu erwecken.

Insgesamt wurden 22 vielfältige Beiträge eingereicht, die die Fantasie der Teilnehmenden eindrucksvoll widerspiegeln. Die Kunstwerke reichten von Zeichnungen und Bastelarbeiten bis hin zu plastischen Figuren und Holzobjekten, die alle die kreative Bandbreite der Schüler zeigten. Eine neunköpfige, fast ausschließlich externe Jury war für die Bewertung der Werke zuständig und hatte die nicht einfache Aufgabe, die besten Beiträge auszuwählen. Die Gewinner dürfen sich über Kinogutscheine freuen, während alle Teilnehmenden kleine Geschenke als Anerkennung für ihre Mühen erhalten.

Ein Projekt mit Mehrwert

Organisiert wurde das Projekt von der engagierten Lehrerin Lisa Lampl sowie den Englisch-Lehrerinnen Marisa Strohhäcker, Kerstin Knapp und Matthias Stifter. Ein weiteres Highlight war die Ausstellung der Kunstwerke im Schulgebäude, die nicht nur Mitschüler und Lehrpersonen, sondern auch interessierte Besucher anlockte. Schulleiterin Klaudia Süss-Tscheppe hob hervor, dass der Wettbewerb gezeigt hat, wie Sprachenlernen über das Klassenzimmer hinausgeht und dass es durchaus Möglichkeiten für eine Fortsetzung im nächsten Jahr gibt.

Doch nicht nur die Sprachkompetenz wird in Lebring gefördert. Auch der Naturlehrpfad am Buchkogel wurde in den letzten Jahren modernisiert und bietet Schülern und der gesamten Gemeinde eine spannende Möglichkeit, die Natur näher zu erkunden. Projektpartner wie die Naturfreunde Lebring, die Marktgemeinde Lebring–St. Margarethen, die Mittelschule Lebring und die Schnitzerrunde Lebring arbeiteten gemeinsam an der Umsetzung. Die ersten Arbeiten begannen im Frühjahr 2025 mit der Erfassung und Dokumentation von Bäumen und Pflanzen. Neue Infotafeln mit QR-Codes ermöglichen es den Besuchern, Audiobeiträge, Bilder und interaktive Informationen abzurufen.

Ein lebendiger Lehrpfad für alle

Der Lehrpfad umfasst eine rund sechzigminütige Hörreise durch den Wald und stellt insgesamt zehn Bäume und zwölf Pflanzen vor. Die Nachhaltigkeit war ein zentrales Anliegen des Projekts, was sich in wetterbeständigen Schildern und stabilen Bodenverankerungen widerspiegelt. Die Vertreter der Mittelschule betonen die Revitalisierung des Pfades und die neue Erlebbarkeit durch moderne Technik, um den Lebensraum Wald spannend näherzubringen.

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In einem weiteren Kontext wird auch die Bedeutung des generationsübergreifenden Lernens hervorgehoben. Das Projekt „ACROSS GENERATIONS“, unterstützt von Goethe-Instituten in Südosteuropa und den Staatlichen Museen zu Berlin, zielt darauf ab, den Dialog zwischen unterschiedlichen Altersgruppen zu fördern. Ziel ist es, herauszufinden, wie jüngere und ältere Menschen im Austausch voneinander lernen können und welche Rolle Museen dabei spielen können.

Mit Projekten wie dem Sprach- und Kunstwettbewerb sowie der Modernisierung des Naturlehrpfades zeigt Lebring eindrucksvoll, dass Bildung und Kultur in der Gemeinschaft lebendig und vielfältig sind. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch das Miteinander über Generationen hinweg gefördert und bereichert.