Am vergangenen Sonntag war es wieder einmal so weit: Die fünf mutigen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kapfenberg-Diemlach schnürten ihre Laufschuhe und traten beim Wings for Life World Run an. Ein Event, das nicht nur die Beine, sondern auch die Herzen der Teilnehmer in Schwung brachte. Und die gute Nachricht? Alle Teilnehmer haben ihre gesteckten Ziele erreicht! Ein Grund zum Feiern und eine schöne Gelegenheit für die Feuerwehr, ihren Kameradinnen und Kameraden zu gratulieren.

Für diejenigen, die vielleicht nicht so vertraut mit dem Wings for Life World Run sind: Diese Veranstaltung ist mehr als nur ein Wettkampf. Die gemeinnützige Stiftung „Wings for Life“ hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Jedes Jahr fließen die Startgelder zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung. Hier gibt es keine festgelegte Distanz – nach 30 Minuten kommt das „Catcher Car“ ins Spiel. Wer überholt wird, muss das Rennen leider beenden, bis nur noch der oder die Schnellste übrig bleibt. Ein spannendes Konzept, das für viele Teilnehmer den Nervenkitzel ausmacht.

Ein wichtiges Ziel im Blick

Der Wings for Life World Run hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2014 zu einem internationalen Event entwickelt, das in über 30 Ländern stattfindet. Es ist nicht nur ein Lauf, sondern auch eine große Gemeinschaft, die sich für eine wichtige Sache einsetzt. Besonders beeindruckend ist, dass im Jahr 2017 über 6 Millionen Euro gesammelt wurden, um die Rückenmarksforschung weiter voranzutreiben. Das zeigt, wie stark die Menschen hinter dieser Idee stehen und wie wichtig es ist, sich für die Heilung von Querschnittslähmungen einzusetzen.

Die Stiftung selbst wurde von Heinz Kinigadner und Dietrich Mateschitz (Red Bull GmbH) gegründet, und zwar nach einem schrecklichen Unfall von Hannes Kinigadner, dem Sohn von Heinz, bei einem Benefiz-Motocross-Rennen im Jahr 2003. Seither hat die Stiftung viele Projekte weltweit unterstützt – unter anderem an namhaften Institutionen wie der Harvard Medical School und der Universität Wien. Es ist also nicht nur ein Lauf, sondern auch eine ernsthafte Forschung, die hier gefördert wird. Eine tolle Sache, oder?

Gemeinschaft und Engagement

Ein weiterer schöner Aspekt des Wings for Life World Run ist die große Gemeinschaft, die sich um diese Veranstaltung entwickelt hat. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft unterstützen die Stiftung ehrenamtlich. Das zeigt, dass die Idee von der Heilung und Unterstützung von Menschen mit Rückenmarksverletzungen viele begeistert und berührt. So wird aus einem sportlichen Event eine Plattform, die Menschen zusammenbringt und Hoffnung stärkt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In Kapfenberg hat die Freiwillige Feuerwehr nicht nur ihre sportlichen Ambitionen unter Beweis gestellt, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung des Engagements in der Gesellschaft gesetzt. Die Teilnahme an diesem Lauf ist ein Ausdruck von Solidarität und Hoffnung für viele Betroffene, die auf die Forschung und deren Fortschritte angewiesen sind. Ein Grund mehr, diesen Lauf im Kalender zu markieren und vielleicht selbst im nächsten Jahr dabei zu sein!