Am Sonntag, dem 17. Mai 2026, war die Stimmung im Stadion von Kapfenberg elektrisierend. Die heimische Mannschaft, der ASC Rapid Kapfenberg, stand gegen den ATUS Langenwang vor einer wahren Bewährungsprobe. Ein Spiel, das die Zuschauer auf die Kante ihres Sitzes brachte und die Emotionen hochkochen ließ. Rapid lag zwischenzeitlich 1:3 hinten und viele dachten schon, der Drops wäre gelutscht. Doch dann kam die Schlussphase – und was für eine! Es war, als würde eine unsichtbare Kraft die Rapid-Spieler antreiben, denn sie drehten das Spiel in den letzten Minuten vollends um.
Der Trainer, Friedrich Schanner, konnte sein Glück kaum fassen. Mit einer unglaublichen Moral seiner Mannschaft, die sich nicht aufgab, gelang es den Kapfenbergern, das Spiel noch zu gewinnen. Der Schlusspfiff ertönte bei einem Endstand von 4:3 – und die Fans flippten aus! Wer hätte das gedacht, nach einem Rückstand von 1:3? Nils Alexander Gross, der Matchwinner des Tages, erzielte gleich zwei Tore in der entscheidenden Phase. Aber auch die anderen Torschützen, Alexander Traußnig und Denis Dumitru Stan, trugen ihren Teil zum Triumph bei. Was für ein Comeback!
Spielverlauf im Detail
Der Nachmittag begann vielversprechend für Rapid. Alexander Traußnig brachte die Heimmannschaft bereits in der 13. Minute in Führung. Die Fans jubelten, aber die Freude sollte nicht lange anhalten. Nach dem Pausentee glich Daniel Stanarevic in der 48. Minute für Langenwang aus. Und dann ging es schnell: Aleksandar Shalev schnürte seinen Doppelpack und brachte die Gäste mit zwei weiteren Toren in der 65. und 76. Minute mit 3:1 in Führung. Alles schien verloren.
Doch dann, in der 84. Minute, kam Denis Dumitru Stan und verkürzte auf 2:3. Plötzlich war die Hoffnung zurück und das Publikum spürte, dass da noch etwas möglich war! Nur zwei Minuten später traf Nils Gross zum Ausgleich, und schließlich, in der letzten Minute der Nachspielzeit, sicherte er mit seinem zweiten Tor den sensationellen Sieg für Rapid. Ein echter Fußballkrimi, der die Zuschauer bis zum Schluss fesselte!
Lob für die Moral und Fairness
Nach dem Spiel lobte Schanner nicht nur die Moral seiner Spieler, sondern auch den fairen Wettkampf mit dem Gegner. „So soll Fußball sein!“, meinte er begeistert. Die Schiedsrichterleistung erhielt ebenfalls positive Rückmeldungen – was in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist. Ein besonderes Lob gebührt sicher auch dem gesamten Team, das sich trotz der Rückschläge nie aufgegeben hat.
In den oberen Ligen ist es nicht unüblich, dass Trainer bei Misserfolgen schnell ihren Job verlieren. Oft wird überstürzt gehandelt, ohne an die langfristigen Konsequenzen zu denken. In Deutschland und anderen Top-Ligen werden Trainerwechsel häufig aus der Hüfte geschossen, ohne einen klaren Plan zu haben. Interimstrainer aus den eigenen Reihen übernehmen die Verantwortung und versuchen, das Ruder herumzureißen. Diese Möglichkeit besteht natürlich auch in Kapfenberg, wo die Vereinsführung stets die Moral und die Teamdynamik im Blick hat.
Die Fans in Kapfenberg können sich jedenfalls über ein spannendes Saisonfinale freuen und darauf hoffen, dass die Mannschaft die aktuelle Form ins nächste Spiel mitnimmt. Wer weiß, vielleicht erleben wir noch viele weitere solcher magischen Momente in der Gebietsliga Mürz!