Heute, am 26. April 2026, fand im Maxglan das mit Spannung erwartete Heimspiel der Austria Salzburg gegen die Kapfenberger Falken statt. Nach einer Serie von vier Remis in Folge war der Druck auf die Mannschaft groß, und Trainer Christian Schaider hatte das klare Ziel, den ersten Sieg nach sechs Wochen einzufahren. Der Klassenerhalt war zwar bereits gesichert, doch die Fans wollten endlich wieder jubeln.
Der Anpfiff verlief neutral, beide Teams tasteten sich zunächst ab. In der 22. Minute war es dann soweit: ein Freistoß von Marinko Sorda landete perfekt bei Paul Lipczinski, der mit einem fulminanten Schuss das 1:0 erzielte. Seine Freude kannte keine Grenzen, und so vollführte er gleich einen beeindruckenden Backflip, sehr zur Begeisterung der heimischen Zuschauer. Kapfenberg zeigte sich jedoch ebenfalls offensiv und hatte in der 44. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Simon Nesler-Täubl parierte einen gefährlichen Schuss von Jose-Andrei Rostas souverän.
Intensive zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann mit einem energischen Auftritt der Kapfenberger, die mehr Druck machen wollten. Luka Hassler hatte eine gute Chance, scheiterte jedoch an Nesler-Täubl. Auch Moritz Eder kam in der Folge zu einer Möglichkeit, wurde aber ebenfalls von KSV-Keeper Vinko Colic gestoppt. In der Schlussphase des Spiels gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, doch die Abwehrreihen hielten stand. Nesler-Täubl glänzte mit einer Parade gegen eine Doppelchance nach einer Ecke und sicherte den knappen 1:0-Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Mit diesem Sieg klettert die Austria auf den 9. Platz mit 33 Punkten und hat die Vienna fest im Visier. In den kommenden Spielen stehen ein Auswärtsspiel gegen SK Sturm II und der Saisonabschluss gegen Lustenau an.
Stimmen zum Spiel
Trainer Christian Schaider äußerte sich nach dem Spiel zufrieden: „Die erste Halbzeit war passabel, die zweite Halbzeit allerdings verbesserungswürdig.“ Luka Sandmayr freute sich über seine Rückkehr nach Verletzung, während Simon Nesler-Täubl stolz auf seine Leistung war. Auch Denizcan Cosgun war glücklich über die Möglichkeit, Spielminuten zu sammeln und das Heimspiel zu genießen.
Insgesamt war es ein wichtiger Sieg für die Austria, der das Selbstvertrauen der Spieler stärken könnte. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft den Schwung mitnehmen kann und sich in der Tabelle weiter nach oben arbeiten kann.
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