Am vergangenen Wochenende war in der Landesberufsschule Fürstenfeld richtig viel los! Dort fand der spannende Landeslehrlingswettbewerb für Tischler- und Tischlereitechniklehrlinge statt, organisiert von der Innung der WK Steiermark. Die Atmosphäre war angespannt, aber auch voller Vorfreude, denn die jungen Talente hatten hart gearbeitet, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Insgesamt rund 40 Teilnehmer – allesamt im dritten Lehrjahr – maßen sich in fünf Kategorien. Man kann sich vorstellen, wie sehr es oft nur an ein paar Punkten hing, ob jemand auf dem Treppchen landet oder nicht. Am Ende gab es gleich sechs Sieger, die sich aufgrund von Punktegleichheit den ersten Platz in ihrer Kategorie teilten. Das zeigt, wie hoch das Leistungsniveau wirklich war!

Die Sieger des Wettbewerbs

Die festliche Siegerehrung stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Bundeslehrlingswettbewerbs, der am 19. und 20. Juni in Graz stattfinden wird. Bernd Liebminger, der durch die Veranstaltung führte, sorgte für eine angenehme Stimmung. Unter den Anwesenden waren auch LBS Direktor Harald Pöltl, sein Stellvertreter Christian Schippl, Innungsmeister Rupert Christian Zach sowie Bürgermeister Franz Jost aus Fürstenfeld. Diese Unterstützung von so vielen Seiten zeigt, wie wichtig der Beruf des Tischlers in der Region ist.

Jetzt zu den strahlenden Gewinnern: Im ersten Lehrjahr konnte sich Felix Spreitzer von Schöder den Sieg sichern. Im zweiten Lehrjahr war Simon Tändl aus St. Ruprecht an der Raab der Beste. Und im dritten Lehrjahr gab es gleich zwei Kategoriesieger: Lukas Schreick aus Fladnitz an der Teichalm und Hannes Pirker aus Obdach teilten sich den ersten Platz. In den technischen Kategorien trumpften Mirjam Bergthaler aus Graz in der Planung und Moritz Strasser aus St. Margarethen an der Raab in der Produktion auf. Herzlichen Glückwunsch an alle!

Ein Blick in die Zukunft

Die Preisverleihung war nicht nur eine Würdigung der Leistungen, sondern auch ein Ansporn für die zukünftigen Tischler und Tischlereitechniker. Die Sponsoren aus der Wirtschaft hatten modernes technisches Tischlerwerkzeug als Preise zur Verfügung gestellt, was die jungen Handwerker sicher motiviert, ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern und neue Techniken zu erlernen.

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Die Bedeutung des Tischlerhandwerks in Österreich kann nicht genug betont werden. Gerade in Zeiten, in denen Handarbeit wieder mehr geschätzt wird, sind solche Wettbewerbe eine großartige Möglichkeit, das handwerkliche Geschick und die Kreativität junger Menschen zu fördern. Man darf gespannt sein, wie sich die Sieger beim Bundeslehrlingswettbewerb schlagen werden. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Für die Region Hartberg-Fürstenfeld ist dieses Event ein wichtiger Baustein, um die handwerklichen Fähigkeiten und die berufliche Bildung zu stärken. Es zeigt, dass die nächste Generation bestens aufgestellt ist, um die Tradition des Tischlerhandwerks weiterzuführen. Man könnte sagen, die Zukunft sieht vielversprechend aus!