Heute ist der 5.05.2026 und in Hartberg-Fürstenfeld gibt es Grund zur Freude! Ein spannendes Projekt fand vor kurzem seinen Abschluss, das die Schülerinnen der BAFEB Hartberg drei Wochen lang auf eine ganz besondere Reise schickte. „Leben ohne Smartphone“ – so lautete das Motto, und erstaunlicherweise waren 75 von 100 Schülerinnen bereit, ihre Handys für diese Zeit in den Safe zu sperren. Ein wirklich mutiger Schritt!
Die BAFEB Hartberg war die einzige Schule in Österreich, die klassenübergreifend mit etwa 100 Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren an diesem Projekt teilnahm. Unterstützt von der Schülervertretung, Religionslehrer Christoph Haas und Direktor Kurt Wiesinger, wagten es die Schülerinnen, alternative Kommunikationswege zu erkunden. Die Rückmeldungen waren mehr als ermutigend; viele berichteten von intensiveren Gesprächen und einem direkteren Kontakt zueinander. Komischerweise nahmen sie auch Dinge wahr, die ihnen zuvor entgangen waren. Das klingt fast wie eine kleine Entdeckungstour in die eigene Umgebung!
Ein Blick auf die Erfahrungen
Die Schülerinnen, die den Verzicht auf ihre Handys durchhielten, wurden nach den drei Wochen mit einer Urkunde belohnt. Als ob das nicht schon genug wäre, gab es auch eine große Handytorte, die Lehrerin Anna Strobl gebacken hatte. Man kann sich nur vorstellen, wie die Augen der jungen Frauen bei diesem süßen Finale strahlten! Schulsprecherin Frieda Dreng bedankte sich herzlich bei der Schule für die Unterstützung – das hat sicherlich auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.
Direktor Kurt Wiesinger bemerkte, dass er den Safe kaum öffnen musste, um die Handys nach der Projektzeit zurückzugeben. Das zeigt doch, wie ernst es die Schülerinnen mit ihrem Vorhaben genommen haben. Es war nicht nur ein Verzicht, sondern auch eine Art von Selbstfindung. Viele der Teilnehmerinnen hatten das Gefühl, dass sie durch diesen Verzicht mehr über sich selbst lernten und die Welt um sie herum auf eine neue Art und Weise wahrnahmen.
Ein Trend mit Bedeutung
In einer Zeit, in der Smartphones unser Leben dominieren, ist es erfrischend zu sehen, dass junge Menschen aktiv gegen den Trend ansteuern. Solche Projekte sind nicht nur wichtig für die persönliche Entwicklung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass es Alternativen zu digitaler Kommunikation gibt. Vielleicht inspiriert dieses Projekt auch andere Schulen in Österreich, ähnliche Initiativen zu starten, um den Umgang mit der digitalen Welt zu hinterfragen. Das wäre doch einfach nur genial!