In Fürstenfeld war am vergangenen Wochenende wirklich etwas los! Die Neuroth-„HörVerstehen“-Tour machte dort Halt und brachte die Musik ganz nah zu den Menschen. Ziel dieser besonderen Veranstaltung war es, die Bedeutung des guten Hörens neu zu entdecken und zu zeigen, wie Musik unsere Emotionen berühren kann. Es war eine kostenlose Konzertreihe – ja, richtig gehört! – die nicht nur die Ohren, sondern auch die Herzen der Besucher öffnete.
Vor dem Konzert gab es einen Sektempfang, der das Ambiente gleich auflockerte. Die Gäste konnten in die moderne Welt der Hörakustik eintauchen und sogar Hörtests machen. Ein echter Bonus für alle, die mehr über ihre Hörfähigkeit erfahren wollten. Daniel Neubauer, Cluster-Leiter von Neuroth, erklärte, dass der Abend als Dankeschön an Kunden, Freunde und Familien gedacht war. Und dann, als der Vorhang sich hob, begann das einstündige Live-Konzert – ein wahres Fest für die Sinne!
Hochkarätige Künstler und musikalische Höhepunkte
Die Star-Geigerin Mia Nova und die Sopranistin Merle Saskia entführten die Zuhörer auf eine beeindruckende musikalische Reise. Werke von Mozart, Vivaldi und sogar Filmmusik von Ennio Morricone – die Auswahl war einfach himmlisch! Es war wirklich eine Freude, den Klängen zu lauschen und sich dabei von der Musik mitreißen zu lassen. So viel Talent auf einer Bühne – wow!
Das nächste Ziel dieser wunderbaren Tour wird die Stadtwerke Hartberg Halle sein, und zwar vom 21. bis 23. Juni, jeweils um 17.30 Uhr und 19.30 Uhr. Und keine Sorge, auch hier gibt’s wieder einen Sektempfang 30 Minuten vor dem Konzert. Wer möchte, kann die neuesten Hörsysteme von Neuroth ausprobieren. Eine Anmeldung unter events.neuroth.com wird empfohlen, um sich einen Platz zu sichern.
Die Bedeutung des Hörens für die geistige Fitness
Doch das Hören hat nicht nur emotionale, sondern auch gesundheitliche Dimensionen. Studien zeigen, dass gutes Hören mit geistiger Fitness korreliert. Wer seine Hörfähigkeit nicht behandelt, riskiert nicht nur soziale Isolation, sondern auch kognitive Erkrankungen wie Demenz. Laut der Lancet Commission on Dementia Prevention zählt unbehandelte Schwerhörigkeit seit 2020 zu den bedeutenden Risikofaktoren für solche Erkrankungen. Menschen mit unbehandelter Hörminderung haben ein bis zu fünfmal höheres Risiko für kognitive Störungen – je nach Schweregrad. Das macht nachdenklich.
Moderne Hörsysteme können die Lebensqualität erheblich verbessern, helfen bei der Kommunikation und fördern die soziale Teilhabe. Hörgeräteträger haben nachgewiesenermaßen ein geringeres Demenzrisiko. Die frühzeitige Versorgung mit Hörgeräten kann also nicht nur das Hören erleichtern, sondern auch die geistige Fitness und Lebensqualität deutlich steigern. In diesem Sinne ist der Zugang zu professionellen Hörakustikern essenziell, die individuelle Anpassungen vornehmen und umfassende Beratungen anbieten.
Die Veranstaltung in Fürstenfeld hat also nicht nur für musikalische Highlights gesorgt, sondern auch für wichtige Impulse in Bezug auf das Hören und die damit verbundene Lebensqualität. Vielleicht ist es an der Zeit, etwas mehr auf unsere Ohren zu hören – im wahrsten Sinne des Wortes!