Beate Stückler: Zwischen Schafherde und Familienglück – Wie Hilfe das Landleben erleichtert
In der malerischen Region Hartberg-Fürstenfeld lebt Beate Stückler, eine bemerkenswerte Frau, die das Landleben mit all seinen Herausforderungen meistert. Mit ihren 37 Jahren hat sie nicht nur die Verantwortung für drei lebhafte Söhne – Matthias (2 Jahre), Martin (frisch geboren) und einen vierjährigen Sohn – sondern auch für eine Landwirtschaft, die rund 50 Mutterschafe beherbergt und Getreide anbaut. Ein regelrechtes Familienunternehmen, könnte man sagen!
Nach der Geburt ihres jüngsten Sprösslings Martin fiel der Start ins neue Abenteuer nicht ganz leicht. Aber Beate nahm den Rat ihrer Hebamme ernst, die ihr einen Zettel mit Informationen über die Frühen Hilfen überreichte. Zunächst zögerte sie, doch dann meldete sie sich vor Martins Geburt. Und das war eine entscheidende Entscheidung! Die Familienbegleiterin Nicole Berchtold-Pichlbauer schaute bei Beate vorbei und half dabei, passende Unterstützungsangebote zu finden.
Hilfe, die ankommt
Die Unterstützung ließ nicht lange auf sich warten. Durch die Familienpatenschaften von Chance B erhielt die Familie wertvolle Hilfe – auch wenn diese auf ein halbes Jahr begrenzt war. Eine Leihoma, die einmal pro Woche für bis zu vier Stunden vorbeikommt, ist eine echte Bereicherung. Sie unterstützt Beate nicht nur beim Kochen, sondern kümmert sich auch liebevoll um die Kinder. In einer Zeit, in der alles drunter und drüber geht, ist das eine echte Erleichterung!
Die Großeltern, die in Bruck an der Mur wohnen, leisten ebenfalls ihren Beitrag und sind einmal pro Woche zur Stelle, um Beate und die Kinder zu unterstützen. Es ist schön zu sehen, wie die Familie zusammenhält, auch wenn die Zeiten manchmal turbulent sind. Beate ist sich sicher: Hilfe anzunehmen ist wichtig und sollte nicht als Schwäche angesehen werden. Im Gegenteil, sie ermutigt andere Mütter, sich zu melden, wenn sie Unterstützung brauchen. Denn niemand ist allein, und manchmal ist ein Anruf der erste Schritt in eine positive Richtung.
Ein Netz für Familien
Die Frühen Hilfen sind nicht nur lokal in Beates Region aktiv, sondern ein umfassendes Netzwerk, das werdenden und jungen Eltern in schwierigen Situationen unter die Arme greift. Das Ziel? Ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen der Kinder. Denn die ersten Lebensmonate sind entscheidend für die Entwicklung. In 98% der Jugendamtsbezirke gibt es inzwischen ein solches Netzwerk, das Eltern mit einem vielfältigen Angebot unterstützt. Familienhebammen und Gesundheitspflegerinnen stehen bereit – in vielen Kommunen sogar ehrenamtliche Familienpaten.
Die Bundesstiftung Frühe Hilfen hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 zum Ziel gesetzt, Kinder vor Gefährdungen zu schützen, insbesondere Risikogruppen anzusprechen und die Beziehungs- sowie Erziehungskompetenz von Eltern zu fördern. Jährlich fließen Millionen in die Unterstützung dieser Netzwerke, um Eltern in der herausfordernden Zeit der ersten Lebensjahre zu helfen. Das ist ein starkes Zeichen für die Gesellschaft!
Die Frühen Hilfen stehen allen Familien offen, auch anonymen Anfragen. Das ist wichtig, denn manchmal ist es schwer, den ersten Schritt zu gehen. Ob durch persönliche Gespräche oder über die Website, die Hilfsangebote sind vielfältig und können individuell angepasst werden. Und das Beste daran: Es wird keinerlei Druck ausgeübt. Jede Familie entscheidet selbst, welche Unterstützung sie benötigt.
In einer Welt, die oft überfordernd wirken kann, ist es so wichtig, ein Netzwerk zu haben, auf das man zurückgreifen kann. Beate Stückler ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen. Denn letztlich geht es darum, die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens gemeinsam zu meistern. Wie sie so schön sagt: „Ruft einfach an, wenn ihr euch nicht hinausseht.“ Ein einfacher, aber so wichtiger Appell an alle Mütter, die sich in ähnlichen Situationen befinden.
Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.
