Neues Leben am Andreas-Hofer-Platz: Graz‘ moderner Busbahnhof öffnet die Türen zur Mobilität
Heute ist der 11.07.2026 und in Graz tut sich was! Am Andreas-Hofer-Platz, der schon immer ein zentraler Punkt für alle Verkehrsteilnehmer war, hat sich ein neues Kapitel aufgetan. Der neue Regionalbus-Knoten ist endlich fertig, und die Vorfreude auf die ersten Fahrten ist groß. Ab morgen, dem 12. Juli, kehren insgesamt 20 Bus-Linien zurück ins Herz von Graz. Das bedeutet mehr Möglichkeiten für alle, die sich gerne im Stadtzentrum bewegen.
Der Busbahnhof ist nicht nur eine Ansammlung von Haltestellen, sondern verbindet Regionalbusse, Straßenbahnen und Sharing-Angebote auf eine ganz neue Art und Weise. Die Stadt Graz und das Land Steiermark haben hier ganze Arbeit geleistet. Wer sich umschaut, wird den Unterschied schnell erkennen: mehr Komfort, bessere Orientierung und eine barrierefreie Infrastruktur, die es jedem ermöglicht, problemlos den neuen Knotenpunkt zu nutzen. Mit einer täglichen Frequenz von rund 2.700 Menschen wird der Platz bald lebendig pulsieren!
Moderne Ausstattung und durchdachte Planung
Was erwartet uns am neuen Busbahnhof? Sieben Bussteige, von denen sechs in einer praktischen Schrägstellung angeordnet sind. Das erleichtert das Ein- und Aussteigen. An den Steigen, die klar mit Buchstaben gekennzeichnet sind, befinden sich moderne Wartehäuser und digitale Fahrgastinformationsanzeigen. Ein Ticketautomat sorgt dafür, dass man zügig ein Ticket kaufen kann, ohne lange Warteschlangen befürchten zu müssen. Barrierefreiheit wird hier großgeschrieben: Taktile Bodenleitsysteme und abgesenkte Gehsteigkanten helfen Menschen mit Beeinträchtigungen und sorgen dafür, dass sich alle wohlfühlen können.
Die Anfahrt zum Busbahnhof erfolgt von Süden über den Marburger Kai. Besonders praktisch: Der östliche Steig C wird als Durchfahrtshaltestelle für die Linien vom Grazer Hauptbahnhof genutzt. Das macht das Umsteigen zum Kinderspiel! Und für alle, die noch ein bisschen mehr bieten wollen, bleibt die bestehende tim-Station mit vier Sharing-Fahrzeugen direkt vor Ort.
Die Linien im Detail
Die neuen Linienführungen sind ebenfalls spannend. Die Expressbusse fahren nun über die Keplerstraße, Volksgartenstraße und Belgiergasse zum Andreas-Hofer-Platz. Von dort aus geht es in alle Himmelsrichtungen. Die Linien X30, 300, X40 und 470 bringen die Fahrgäste in Richtung Ries/Laßnitzhöhe. Man kann sich also auf eine neue Mobilität freuen, die nicht nur praktisch, sondern auch gut durchdacht ist. Die Haltestellen der Straßenbahnlinien 16 und 17 befinden sich in der Neutorgasse, was die Anbindung noch weiter verbessert.
Natürlich gibt es auch einige Änderungen. Provisorische Haltestellen werden aufgegeben, und die Expressbuslinien nach Hartberg, Fürstenfeld, Weiz und St. Stefan im Rosental haben jetzt ihre neuen Routen. Ein ganz neuer Wind weht hier am Andreas-Hofer-Platz, und das wird sich auch in der täglichen Nutzung zeigen.
Barrierefreiheit für alle
Ein ganz wichtiger Punkt, den man nicht vergessen sollte, ist die Barrierefreiheit. Graz Linien setzen auf einen öffentlichen Verkehr, der für alle zugänglich ist. Menschen mit Behinderungen, ältere Personen, Schwangere und sogar Familien mit Kinderwagen sind in dieser neuen Planung mitgedacht. Die Definition von Barrierefreiheit, die auch im Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz verankert ist, wird hier gelebt. Das bedeutet, dass alle Menschen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe unterwegs sein können.
So wird der neue Busbahnhof nicht nur ein Ort der Mobilität, sondern auch ein Zeichen für eine inklusive Gesellschaft. Das Fahrpersonal ist bestens geschult, um den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht zu werden. Es ist einfach schön zu sehen, dass Graz hier einen Schritt in die Zukunft geht, ohne dabei die Menschen aus den Augen zu verlieren.
Die Vorfreude auf die Eröffnung ist spürbar, und man darf gespannt sein, welche Geschichten der neue Busbahnhof am Andreas-Hofer-Platz schreiben wird. Mit all diesen Verbesserungen wird Graz nicht nur schöner, sondern auch lebendiger und einladender für alle.
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