Lichtwechsel und frischer Rasen: Sturm Graz und GAK bereiten sich auf die Zukunft vor
Die Fußball-Saison in der Bundesliga ist für die Steirer-Klubs Sturm Graz und GAK seit dem vergangenen Wochenende vorbei. Während die Spieler ihren wohlverdienten Urlaub genießen, stehen im Stadion Graz-Liebenau massive Umbauarbeiten auf dem Programm. Ab Montag wird die alte Flutlichtanlage durch eine moderne LED-Anlage ersetzt. Ein Schritt, der längst überfällig war, denn für die alte Technik gab es schlichtweg keine Ersatzteile mehr. Mit Kosten von etwa 1,6 Millionen Euro wird die Umrüstung zur finanziellen Herausforderung, aber auch zur notwendigen Investition in die Zukunft.
Die Arbeiten sind nicht nur auf die Flutlichtanlage beschränkt. Rund 30 Kilometer Kabel müssen entfernt und neue Kabel verlegt werden. Das klingt nach einer Menge „Schrauberei“, aber es ist notwendig, um die Fans auch in Zukunft mit bestem Licht zu versorgen. Und wenn wir schon beim Thema sind: Das erste internationale Qualifikationsspiel von Sturm in der Champions League muss voraussichtlich in Klagenfurt stattfinden, da das Stadion während der Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht. Ein ärgerlicher Umstand, der den Fans sicher nicht gefällt, denn sie müssen auf die ersten Heimspiele verzichten und auswärts antreten. Das erste Meisterschaftsspiel findet somit für beide Klubs außerhalb der gewohnten Kulisse statt.
Umbau mit Weitblick
Die Arbeiten sind bis zum 30. Juli angesetzt, wobei wetterbedingte Verzögerungen durchaus möglich sind. Das bedeutet, dass die Verantwortlichen auf alles vorbereitet sein müssen – von strahlendem Sonnenschein bis hin zu plötzlichen Regenfällen, die die Arbeiten ins Stocken bringen können. Am 26. Mai startet zudem der Tausch des Rasens, was für viele Fans ein weiterer Schritt hin zu einem verbesserten Spielbetrieb ist. Die neue LED-Anlage wird auch bei einer späteren Stadionmodernisierung weiter genutzt werden können, was ein cleverer Schachzug ist.
Die Nordtribüne wird ebenfalls adaptiert, um dem Fansektor von Sturm mehr Platz zu bieten. Neue Vorsängerpodeste sollen dafür sorgen, dass die Stimmung in der Tribüne noch besser zur Geltung kommt. Bei gleichbleibender Kapazität wird der Bereich für die Fans deutlich aufgewertet – und das ist schließlich das, was zählt! Wenn der Ball rollt, soll auch die Atmosphäre stimmen. Die Arbeiten sind mit der Bundesliga und den Vereinen koordiniert, sodass alles Hand in Hand geht.
Der Blick in die Zukunft
Die Modernisierung des Stadion Graz-Liebenau ist ein Zeichen dafür, dass die beiden Vereine in die Zukunft investieren wollen. Es ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch des Fan-Erlebnisses. In einer Zeit, in der immer mehr Vereine auf moderne Technologien setzen, ist es wichtig, dass auch die Steirer-Klubs nicht zurückbleiben. Das Licht wird heller strahlen, die Spiele spannender werden – und die Fans dürfen sich auf eine aufregende Saison freuen!
Alle Informationen zu den Umbauarbeiten und den neuesten Entwicklungen finden Sie unter diesem Link.
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