Grünes Licht für die Zukunft: Graz feiert Umweltbewusstsein und Gemeinschaftsengagement
In Graz wurde am vergangenen Samstag ein bemerkenswerter Preis verliehen, der nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern auch das Umweltbewusstsein in den Vordergrund stellt. Der Diözesane Umweltpreis 2025 der Katholischen Kirche Steiermark fand im ehrwürdigen Zisterzienserstift Rein statt. Unter dem Motto „(Bewusstseins-)Bildung im Geist der Schöpfungsverantwortung“ wurden hier Projekte ausgezeichnet, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltbildung einsetzen. Es war ein Tag voller inspirierender Ideen und Engagement für die Schöpfung – ein echtes Fest für all jene, die sich aktiv für unseren Planeten einsetzen.
Die Jury hatte die Aufgabe, aus einer Vielzahl von Projekten, die von den Pfarren eingereicht wurden, die besten auszuwählen. Ein großes Lob gebührt den Initiatoren, die sich um den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt kümmern. Preise wurden in den Kategorien „Kinder und Jugend“ sowie „Nachhaltige Pfarrentwicklung“ vergeben, dazu gab es auch einen Sonderpreis und zahlreiche Anerkennungspreise für alle eingereichten Projekte. Ein herzlicher Dank galt KA-Präsident Andreas Gjecaj, der in seinen Grußworten das Engagement der Ehrenamtlichen mit Bausteinen verglich – eine schöne Metapher für das gemeinsame Bauen an einer nachhaltigeren Zukunft.
Preisverleihung und Gewinnerprojekte
Besonders herausragend war das Projekt „Herzgarten“ der Pfarre Graz-Herz Jesu, das den Hauptpreis in der Kategorie „Kinder und Jugend“ erhielt. Hier wird ein Lern- und Erlebnisraum geschaffen, der sowohl für Kinder als auch für Erwachsene zur Pflanzenkultivierung einlädt. Wenn das nicht nach einer grünen Oase klingt! In der Kategorie „Nachhaltige Pfarrentwicklung“ konnte die Pfarre Tieschen überzeugen. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket, das nachhaltige Pfarrfeste, Mülltrennung und die Umstellung auf erneuerbare Energien umfasst, zeigt sie eindrucksvoll, wie man es richtig macht. Die Kirche und der Pfarrhof sind in den Sommermonaten sogar energieautark dank einer Photovoltaikanlage und Batteriespeicher.
Aber auch abseits der Hauptpreise gab es viel zu feiern. Der Sonderpreis ging an Hans Painold aus der Pfarre Graz-Straßgang, der mit einer cleveren Lösung für Prozessionskerzen aufwartete – spezielle Kerzenverlängerungen, die die Ressourcennutzung verbessern. Alle eingereichten Projekte erhielten Anerkennungspreise, was zeigt, dass jede kleine Initiative zählt. Die Diözese betont, dass jede Aktivität als Vorbild für andere wirken kann – ein Aufruf zur gemeinsamen Verantwortung für unsere Umwelt!
Ein Blick über die Grenzen von Graz
Die Begeisterung für nachhaltige Projekte ist nicht auf Graz beschränkt. Am Freitagnachmittag wurde in St. Pölten der österreichweite kirchliche Umweltpreis verliehen. Hier wurden die besten Projekte der Jahre 2024/25 ausgezeichnet. Die Teilnahme an der Ausschreibung hat sich seit der letzten Runde nahezu verdreifacht, was ein klares Zeichen für das wachsende Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz ist. Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise und 25 Anerkennungspreise an katholische und evangelische Pfarreien sowie Ordenseinrichtungen vergeben.
Bischof Alois Schwarz hob in seinen Worten die Bedeutung von CO2-Einsparungen in der Mobilität und den Schutz von Lebensräumen hervor – und das nicht ohne Grund! Die drei Hauptpreise gingen an die Wiener katholische Kirche, die mit ihren Projekten in den Kategorien Mobilität und Biodiversität überzeugte. Das Engagement und die Ideen aus den Pfarreien sind beeindruckende Vorbilder für ein soziales Miteinander und den Naturschutz, wie auch Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betonte.
Der kirchliche Umweltpreis ist mit insgesamt 13.000 Euro dotiert und wird von den Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche sowie den Ordensgemeinschaften vergeben. Es ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um die Verantwortung für unsere Schöpfung ernst zu nehmen und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken.
Die Projekte und Initiativen, die in Graz und St. Pölten ausgezeichnet wurden, sind ein wunderschöner Ausdruck des Engagements für eine nachhaltige Zukunft. Für die, die sich engagieren, ist es ein Zeugnis dafür, dass jede noch so kleine Handlung zählt und dass wir alle einen Beitrag leisten können, um unsere Welt ein Stückchen besser zu machen.
Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.
