Heute ist der 27.04.2026 und die Stadt Graz hat wieder einmal ein Zeichen gesetzt für die Gleichstellung der Geschlechter und die Förderung von Mädchen in technischen Berufen. Der Girls‘ Day, ein internationaler Aktionstag, der Mädchen und junge Frauen motiviert, Berufe in den Bereichen Technik, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden, fand dieses Jahr mit großer Beteiligung statt. Bürgermeisterin Elke Kahr betonte die Bedeutung der Berufswahl für Mädchen und junge Frauen, und dass es wichtig ist, auch Berufe in Betracht zu ziehen, die oft als Männerdomänen gelten.

In Graz waren die rund 140 Plätze für den Girls‘ Day schnell ausgebucht. An zwei Tagen konnten insgesamt sechs Veranstaltungen in verschiedenen Kulturinstitutionen besucht werden, darunter die Oper Graz, das Schauspielhaus Graz und das Kindermuseum Frida & freD. Die Teilnehmerinnen kamen von verschiedenen Schulen, wie der Modellschule und der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas, und hatten die Gelegenheit, Berufe wie IT-Techniker:innen, Elektriker:innen und Veranstaltungstechniker:innen kennenzulernen. Durch Führungen und Workshops erhielten die Mädchen nicht nur theoretische Einblicke, sondern konnten auch praktische Erfahrungen sammeln.

Ein Schritt gegen Geschlechterklischees

Der Girls‘ Day zielt nicht nur darauf ab, Berufe vorzustellen, sondern auch Geschlechterklischees abzubauen. In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, dass Mädchen ermutigt werden, ihre Stärken zu erkennen und Berufe zu wählen, die ihren Interessen entsprechen. In Berlin empfing Bundeskanzler Friedrich Merz Schülerinnen im Kanzleramt, um auch dort das Interesse an MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern. Merz wies auf die Bedeutung dieser Berufe für die Zukunft hin und ermutigte die Schülerinnen, technische Ausbildungen in Betracht zu ziehen.

Das Feedback der Schülerinnen ist vielversprechend: Einige äußerten, dass Geschlechterrollen für ihre Berufswahl keine Rolle spielen und sie sich durchaus vorstellen können, in mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen zu arbeiten. Diese positive Resonanz zeigt, dass der Girls‘ Day nicht nur eine einmalige Veranstaltung ist, sondern einen nachhaltigen Einfluss auf die Berufswahl von Mädchen haben kann.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Bürgermeisterin Elke Kahr dankte den engagierten Mitarbeitenden des Referats Frauen & Gleichstellung für ihre Arbeit, die es ermöglicht, solche Veranstaltungen durchzuführen. Der Girls‘ Day in Graz ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit und gezielte Förderung der nächsten Generation der Weg für Mädchen in technischen Berufen geebnet werden kann. Es ist wichtig, dass diese Initiativen weiterhin bestehen bleiben, um den Mädchen eine breite Palette an beruflichen Möglichkeiten zu eröffnen und sie zu ermutigen, ihre Träume zu verfolgen.

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Der Girls‘ Day ist somit nicht nur eine Feier der Vielfalt, sondern auch ein notwendiger Schritt in Richtung einer gerechteren Arbeitswelt, in der Geschlecht keine Rolle mehr bei der Berufswahl spielt. Die Stadt Graz zeigt mit ihrem Engagement, dass sie bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft anzugehen und gleichzeitig die Talente der Mädchen von heute zu fördern.