Heute ist der 27.05.2026 und Graz, unsere geliebte Stadt, hat wieder einmal ein Zeichen gesetzt! In der letzten Sitzung des Grazer Stadtsenats unter der Leitung von Bürgermeisterin Elke Kahr wurden neue Fördermittel für soziale Einrichtungen, Kulturveranstaltungen und Sportprojekte beschlossen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie viel Herzblut in diese Projekte gesteckt wird. Besonders im Fokus stehen soziale Hilfsangebote für Menschen, die in schwierigen Lebenslagen stecken.
Ein ganz besonderes Augenmerk gilt dem LeLi-Tageszentrum von LebensGroß, das für seine herausragende Arbeit im Bereich der Essstörungen mit 50.000 Euro unterstützt wird. Wer hätte gedacht, dass Graz seit fast fünf Jahren das einzige Tageszentrum für Essstörungen in Österreich beherbergt? Christine Brugger, die Leiterin, berichtet von steigenden Fallzahlen und besorgniserregenden Trends auf Social Media. Die Corona-Pandemie hat die soziale Isolation verstärkt und viele junge Menschen dazu gebracht, sich intensiv mit ihrem Körperbild auseinanderzusetzen. Das Phänomen „Skinny Tok“ auf TikTok ist da nur die Spitze des Eisbergs.
Unterstützung für die Schwächsten
Das LeLi bietet nicht nur einen Raum für Zuhören und Verständnis, sondern auch eine diätologisch angepasste Frühstückskultur mit regionalen, biologischen Produkten – ein echter Genuss! Hier kümmern sich Diätolog:innen, Psychotherapeut:innen und Sozialpädagog:innen um die Teilnehmer:innen, um ihnen in der Alltagsbewältigung und Therapie unter die Arme zu greifen. Die Einrichtung hat sich von klassischen klinischen Ansätzen abgewandt und setzt auf langfristige Heilung und Integration in eine normale Tagesstruktur. Aber, und das muss gesagt werden, die Wartezeiten sind lang. Besonders für Bingeeating-Patient:innen sind die Kapazitäten begrenzt, was die Dringlichkeit dieser Förderung noch einmal unterstreicht.
Außerdem erhält der Verein Rainbows, der Kinder und Jugendliche in belastenden Lebenssituationen begleitet, finanzielle Unterstützung. Das ist ein echter Lichtblick für die vielen jungen Menschen, die Unterstützung benötigen. Und auch das Projekt VinziHerz der VinziWerke wird gefördert, um Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind, mit besonderen Bedürfnissen zu helfen. In Graz wird wirklich an viele gedacht!
Kultur und Sport im Blick
Doch nicht nur soziale Projekte profitieren von den neuen Geldern. Auch der Schulbus Puntigam in Rudersdorf erhält 15.000 Euro für den Weiterbetrieb. Und auch der Union Basket Sport Club (UBSC) kann sich über eine Förderung freuen. Sport verbindet, das wissen wir alle, und es ist wichtig, dass auch hier die Unterstützung nicht ausbleibt. Mehr Bewegung, mehr Gemeinschaft – das tut der Seele gut!
Ein weiteres Highlight sind die Graz Riverdays 2026, die mit 10.000 Euro gefördert werden. Hier wird Wassersport und die Sommeraktivität im besten Sinne gefördert. Und nicht zu vergessen: der Schlagergarten Gloria, der ebenfalls finanzielle Unterstützung erhält. Bürgermeisterin Kahr hat bei der Präsentation der Fördermittel betont, wie wichtig diese Projekte für ein lebenswertes Graz sind. Das ist nicht nur eine schöne Floskel, sondern spiegelt sich in der alltäglichen Arbeit der vielen engagierten Menschen wider.
In einer Welt, wo das Thema Essstörungen oft ein Tabuthema bleibt und oft nur oberflächlich betrachtet wird, ist es umso wichtiger, dass Einrichtungen wie das LeLi die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Brugger fordert mehr politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit – und das ist mehr als berechtigt. Essstörungen sind nicht nur eine Frage von Essen oder Aussehen; sie sind oft Symptome für tiefere Probleme. Ein richtiges Verständnis und der Umgang im Umfeld sind entscheidend, um den Betroffenen zu helfen.
In Graz wird also nicht nur über das Wohl der Menschen nachgedacht, sondern auch aktiv gehandelt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser positive Trend weitergeht und noch viele Menschen von diesen Unterstützungsangeboten profitieren können. Graz zeigt, wie man zusammensteht und sich gegenseitig hilft. So wird unsere Stadt lebenswert und bunt!