Heute ist der 30.05.2026, und die Stimmung in Graz könnte nicht gemischter sein. Ein spannendes Duell zwischen dem FC Red Bull Salzburg Frauen und SK Sturm Graz Damen endete mit einem 2:2-Unentschieden, das die Zuschauer – immerhin 367 an der Zahl – in Atem hielt. Der Schiedsrichterin Lena Hirtl gebührt ein Lob für ihre souveräne Leitung in diesem intensiven Match.

Die Salzburgerinnen hatten einen prächtigen Start hingelegt. Katja Wienerroither, die sich auf der linken Außenbahn durchsetzte, war die Vorlagengeberin für die 1:0-Führung, die durch das Tor von Tina Krassnig in der 48. Minute zustande kam. Doch die Freude währte nicht lange; SK Sturm Graz zeigte sich kämpferisch und drehte das Spiel mit zwei Treffern von Kustrin in der 68. und 77. Minute. Man konnte förmlich spüren, wie die Luft im Stadion knisterte, als das Team von Trainerin Dusan Pavlovic alles daran setzte, das Ruder herumzureißen.

Spannung bis zur letzten Sekunde

Doch damit nicht genug! In der letzten Spielminute – man könnte sagen, im allerletzten Moment – gelang Valentina Lutz der Ausgleichstreffer. Mit einem präzisen Schuss nach einem Pass von Akrap ließ sie die Herzen der Salzburg-Fans höherschlagen. Ein Last-minute-Jubel, der den Tag rettete und die Enttäuschung über die drohende Niederlage in pure Freude verwandelte.

Es waren nicht nur die Tore, die das Spiel prägten. Die Wahlberechtigten, bestehend aus Kapitäninnen, Trainern und sportlichen Leitern der Liga, ehrten Dusan Pavlovic als „Besten Trainer der ADMIRAL Frauen Bundesliga-Saison 2025/26“. Dies ist ein weiterer Beweis für die hervorragende Arbeit, die er geleistet hat, indem er das Team in die Meistergruppe und ins ÖFB Frauen Cup-Finale führte. Auch Michaela Fischer konnte sich freuen; sie landete auf dem dritten Platz bei der Wahl zur Torfrau der Saison.

Ein Blick auf die Aufstellungen

Die Aufstellung der Salzburgerinnen umfasste Ritter, Illinger, Akrap und viele andere talentierte Spielerinnen, während SK Sturm Graz mit Richter, Großgasteiger und Maierhofer – der Kapitänin – antrat. Beide Mannschaften zeigten, dass sie im Laufe der Saison viel dazugelernt hatten, auch wenn die Abschlüsse im ersten Durchgang noch ungenau waren.

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Ein gelbes Licht blitzte für Steenberg-Hansen in der 51. Minute auf – eine Unsportlichkeit, die nicht unbemerkt blieb. Doch das Geschehen auf dem Platz war von einer Intensität, die auch der Schiedsrichterin Respekt abverlangte. Nein, das war kein gewöhnliches Spiel, und die Emotionen kochten hoch. Man spürte, dass alle Beteiligten für den Sieg brannten.

Ein unvergesslicher Tag in Graz

So endete also ein weiterer spannender Tag in der Frauen-Bundesliga, der sowohl für die Spielerinnen als auch für die Zuschauer unvergesslich bleiben wird. Ein Spiel, das nicht nur Tore, sondern auch eine Menge Herzblut und Leidenschaft in den Vordergrund rückte. Der Fußball hat wieder einmal gezeigt, dass er mehr ist als nur ein Spiel. Es geht um Gemeinschaft, um Emotionen, um Siege und Niederlagen – und vor allem um die Liebe zum Sport.