Heute ist der 29. Mai 2026 und in Graz dreht sich alles um den Abstiegskampf der HLA. Nur noch zwei Runden sind zu spielen und die Spannung ist greifbar. Die Grazer Mannschaft hat derzeit einen Punkt Vorsprung auf Hollabrunn, was die Situation umso brisanter macht. Am Freitag, um 18:30 Uhr, stehen sie gegen Schwaz auf dem Spielfeld. Ein Spiel, das über Leben und Tod – naja, zumindest über den Klassenerhalt – entscheiden könnte.
Hollabrunn hingegen empfängt am Samstag Bregenz und auch hier wird es spannend. In der Tabelle trennen nur zwei Punkte die ersten vier Plätze, was bedeutet, dass jeder Punkt zählt. Kreisspieler Lukas Schweighofer hat die Hoffnung, dass seine Mannschaft eine konstante Leistung in Schwaz abrufen kann. Schließlich war das die Achillesferse der HSG in den letzten Wochen – zu viele Fehler in entscheidenden Momenten. Mit dem Neotrainer Risto Arnaudovski an der Seitenlinie, der frischen Wind und klare Anweisungen mitbringt, könnte dies jedoch der Wendepunkt sein.
Die Herausforderung bleibt
Das Selbstvertrauen der Grazer soll durch Erfolge, wie zuletzt gegen Hollabrunn, gestärkt werden. Am kommenden Mittwoch steht dann das Duell gegen Bregenz auf dem Plan, das möglicherweise ohne Bedeutung für das Team sein könnte – aber wer weiß das schon im Abstiegskampf!
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Verpflichtung von Tumi Rúnarsson von Hard für die kommende A-Liga-Saison durch die HSG Lipizzanerheimat. Rúnarsson sucht nach einer neuen Herausforderung und hat sich für Graz entschieden. Der Kontakt kam über Ivan Horvat zustande und es bleibt abzuwarten, wie sich der Neuzugang auf das Team auswirken wird.
Ein Blick über die Grenzen
Der Abstiegskampf beschränkt sich nicht nur auf Graz. Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass der 1. VfL Potsdam als Tabellenletzter und damit als Absteiger festgelegt ist. In der Bundesliga kämpfen die SG BBM Bietigheim, der TVB Stuttgart und der HC Erlangen um den Klassenerhalt. Der HC Erlangen hat einen Punkt Rückstand auf den rettenden Platz, während der ThSV Eisenach den Klassenerhalt bereits gesichert hat. Auch die Tordifferenz könnte entscheidend sein – Stuttgart hat derzeit -124 Treffer, während Bietigheim auf -140 steht. Die Situation ist also auch hier alles andere als einfach.
Es bleibt spannend im Abstiegskampf, nicht nur in Graz, sondern auch in anderen Ligen. Ob die Grazer sich aus dieser misslichen Lage befreien können, wird sich in den kommenden Spielen zeigen. Die Fans halten den Atem an – und das nicht nur wegen der Aufregung.