In der Steiermark sorgt eine Sturmwarnung für Aufregung. Mit Windböen, die bis zu 100 km/h erreichen, sind zahlreiche Freizeitangebote betroffen. Besonders stark zeigt sich der Nordwestwind in den Bezirken Weiz, Graz-Umgebung, Leoben, Voitsberg und Bruck-Mürzzuschlag. Die Schöckl-Seilbahn und der Sessellift „Polster Quattro“ am Präbichl sowie mehrere Lifte auf der Brunnalm mussten aufgrund der extremen Witterungsbedingungen eingestellt werden. Diese Maßnahmen erfolgen nicht ohne Grund, denn die Geosphere Austria warnt vor herabstürzenden Ästen in Wäldern, Parks und Alleen. Ein Blick auf das Wetter zeigt jedoch, dass trotz des starken Windes viel Sonnenschein und Temperaturen zwischen 1 und 8 Grad herrschen.

Die Situation wird am Sonntag nicht einfacher, denn auch an diesem Tag sind Schneefälle und erneute Warnungen wegen starker Windböen zu erwarten. Die Liftbetreiber in der Steiermark hoffen auf baldige Besserung der Wetterverhältnisse, um die Lifte wieder in Betrieb nehmen zu können. So sind der Panoramalift und der Brunnalmlift in Bruck-Mürzzuschlag ebenfalls außer Betrieb. Die Schöckl-Seilbahn in Graz-Umgebung wurde aufgrund von Sturmböen bis zu 98 km/h eingestellt. Die Skigebiete arbeiten an einer Wiederinbetriebnahme der Lifte, sobald sich die Witterungsbedingungen verbessern.

Wetterwarnungen und Auswirkungen

Die aktuellen Windböen in der Steiermark entsprechen der Warnstufe 2, die bei Windgeschwindigkeiten zwischen 65 und 85 km/h ausgegeben wird. Bei solchen Bedingungen sind Einzelfallentscheidungen für Gipfellagen ab 90 bis 100 km/h üblich. Diese Warnstufen geben einen guten Überblick über die Gefahren, die solch starke Winde mit sich bringen können. Neben den Windböen besteht zudem die Möglichkeit von Schneefall, der in höheren Lagen zu weiteren Einschränkungen führen könnte. Am Aschermittwoch ist mit trübem Wetter zu rechnen, das Schneefall in höheren Lagen und Regen in tieferen Lagen mit sich bringt.

Insgesamt ist die wetterbedingte Situation in der Steiermark eine Herausforderung für Natur und Freizeitgestaltung. Während die Warnungen ernst genommen werden müssen, bleibt die Hoffnung auf sonnigere Tage, die sowohl den Liftbetreibern als auch den Wintersportlern wieder Freude bereiten werden.