Heute ist der 27.04.2026 und in Graz-Umgebung tut sich einiges im Bereich der Kinderbetreuung und Schulentwicklung. Die Bürgermeister haben sich entschieden, kräftig in die Zukunft der Jüngsten zu investieren, und das mit einem beachtlichen Budget von neun Millionen Euro. Ein klarer Schritt in die richtige Richtung, um den Anforderungen einer modernen Volksschule gerecht zu werden.
In Fernitz-Mellach und St. Bartholomä stehen die Eröffnungen der sanierten und ausgebauten Volksschulen bevor. In St. Bartholomä flossen fast vier Millionen Euro in die Generalsanierung des Schulgebäudes. Hier begann der Umbau im Herbst 2024, und die bauliche Fertigstellung wird für Dezember 2025 erwartet. Die Sanierung wird etappenweise durchgeführt, damit der Schulbetrieb nicht gestört wird. Die neuen Räume bieten Platz für moderne Unterrichtsformen und die gewünschte Cluster-Bildung. Ein innovatives Konzept, das Schülern und Lehrern zugutekommt, wird durch die Grundrissumstrukturierung und die Gestaltung gut belichteter Marktplätze in den Klassenräumen unterstützt.
Investitionen in die Zukunft
Auch in Fernitz-Mellach wurde viel investiert: Fünf Millionen Euro flossen in die Generalsanierung der Volksschule, die aus dem Jahr 1982 stammt. Hier wurde das Schulgebäude an moderne Anforderungen angepasst, inklusive der Vergrößerung der Klassenräume und der Einrichtung von Cluster-Bildungen mit Marktplätzen und Gruppenräumen. Ein neuer Aufzug sorgt für barrierefreien Zugang, und ein Zubau von rund 70 Quadratmetern im Erdgeschoss schafft zusätzlichen Platz.
Die Stadt Graz steuert über Bedarfszuweisungsmittel 2,5 Millionen Euro bei, die sich über die Jahre 2024 bis 2033 erstrecken. Zudem sind weitere Schulprojekte in Planung, darunter der Ausbau der Volksschule in Raaba-Grambach mit einem Budget von 40 Millionen Euro sowie der Bau einer neuen Volksschule in Stattegg, für die 12 Millionen Euro eingeplant sind. Das zeigt ganz klar, dass die lokale Verwaltung die Bildung ernst nimmt und aktiv an einer Verbesserung der Bildungsinfrastruktur arbeitet.
Verschiebungen bei Schulprojekten
Doch nicht alles läuft nach Plan: Einige Schulaus- und -neubauten in Graz wurden verschoben, die insgesamt 113 Millionen Euro kosten sollten. Diese überraschenden Entwicklungen haben bei den Direktorinnen und Direktoren der betroffenen Schulen für Verwunderung gesorgt. Ein Lichtblick bleibt jedoch die Vorstellung des Siegerprojekts für den Ausbau der Volksschule Fischerau, dessen Kosten bei 32 Millionen Euro liegen.
Die Investitionen in die Schulen sind nicht nur ein Zeichen für ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung der Bildung, sondern auch für die Förderung einer positiven Lernumgebung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die bildungspolitische Landschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird, doch die aktuellen Maßnahmen sind ein vielversprechender Schritt in die richtige Richtung.