Die Wirtschaftskammer Steiermark hat am 7. Juli in der WKO im WIFI die Besten der Besten geehrt – und ganz vorne mit dabei war die talentierte Marlene Hinz aus Deutschlandsberg. Sie hat den 1. Platz im Lehrberuf Beschriftungsdesign und Werbetechnik abgeräumt! Ein Erfolg, der nicht nur für sie, sondern auch für alle, die sie unterstützt haben, ein Grund zur Freude ist. Wolfgang Raunjak, ihr Ausbildungsbetrieb, und das Team des zam AQUA-Programms, das Marlene auf ihrem Weg begleitet hat, waren ebenfalls vor Ort und konnten ihren Stolz kaum verbergen.

Marlene selbst war überglücklich und bedankte sich herzlich bei der Fa. Raunjak sowie dem Team des zam Deutschlandsberg für die großartige Unterstützung. Ingeborg Krainer, die Regionalleiterin von zam, hob in ihrer Ansprache das enorme Potenzial von Frauen hervor – wenn ihnen die richtigen Chancen geboten werden, können sie Großes erreichen. Da kann man nur zustimmen!

Ein Blick auf das zam AQUA-Programm

Das zam AQUA-Programm hat sich als wahrer Segen für viele arbeitslose Personen in der Steiermark erwiesen. Es richtet sich an Erwachsene, die beim AMS gemeldet sind und in den letzten 52 Wochen nicht im Ausbildungsbetrieb beschäftigt waren. Hier bekommen sie die Möglichkeit, sich in nachgefragten Berufen weiterzubilden und das mit einem gesicherten Einstieg nach Abschluss der Ausbildung. Das Programm hat nicht nur das Ziel, den Teilnehmern eine praxisnahe Ausbildung zu bieten, sondern auch den Unternehmen zu helfen, Fachkräfte gezielt auszubilden. Das ist ein echter Win-Win!

Die Ausbildungsdauer kann bis zu 24 Monate betragen, wobei die praktische Ausbildung nicht länger als die theoretische sein darf. Für viele ist das eine Chance, die sie nicht verstreichen lassen wollen. Außerdem gibt es finanzielle Unterstützung vom AMS, die dabei hilft, den Lebensunterhalt während der Ausbildung zu sichern. Es gibt sogar Zuschüsse für Unternehmen, die bereit sind, die Ausbildung zu unterstützen. Eine tolle Initiative, die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber in der Region stärkt!

Fachkräftesicherung und der Blick in die Zukunft

Doch warum ist das alles so wichtig? Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren zunehmen wird. Prognosen deuten darauf hin, dass bis 2029 rund 530.000 Fachkräfte fehlen werden. Besonders betroffen sind dabei Frauen, Nicht-Deutsche und ältere Arbeitnehmer, die oft ungenutzte Potenziale darstellen. Das Fachkräftemonitoring des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales untersucht genau diese Entwicklungen und gibt Hinweise, wie man den Engpässen entgegenwirken kann.

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Die Digitalisierung und der demografische Wandel sind nur einige der Faktoren, die den Arbeitsmarkt beeinflussen. Umso wichtiger ist es, dass Programme wie zam AQUA weiterhin bestehen bleiben und ausgebaut werden. Sie tragen dazu bei, die Kluft zwischen den Qualifikationen der Arbeitsuchenden und den Anforderungen der Unternehmen zu überbrücken. Wenn wir in die Zukunft blicken, wird es entscheidend sein, dass wir alle zusammenarbeiten, um diese Herausforderungen zu meistern und die richtigen Talente zu fördern.

In Deutschlandsberg ist man auf einem guten Weg, und mit Menschen wie Marlene Hinz als Vorbildern wird die Zukunft sicher noch heller!

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