Heute ist der 21.04.2026 und in Deutschlandsberg gibt es Grund zur Freude! 32 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus den Abschnitten 3 und 6 haben die Grundausbildung in Bad Gams erfolgreich abgeschlossen. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit wurde die Grundausbildung (GAB) nun mit Bravour gemeistert. Abschnittskommandant Ernst Größbauer hieß die Teilnehmer herzlich willkommen und dankte ihnen für ihr Engagement, das für die Sicherheit der Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung ist.

Die Abnahme der GAB I wurde durch OBI Martin Klug, den Bereichsbeauftragten für die Grundausbildung, vorgenommen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Grundausbildung 2, die aus organisatorischen Gründen auf Abschnittsebene stattfand und nicht wie üblich in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule. Die Themen der Ausbildung waren vielfältig: Entstehungsbrandbekämpfung, Schaumlöschangriff, der Umgang mit Leitern, Strahlrohren und Rettungsgeräten standen auf dem Programm. Dabei wurde der Transport der Gruppen zwischen den verschiedenen Stationen nach einem strengen Zeitplan organisiert.

Die Herausforderung der Ausbildung

BM Philipp Schirgi übernahm die Verantwortung für die Organisation und Vorbereitung der Grundausbildung und sorgte dafür, dass alles reibungslos verlief. OBI Martin Klug gratulierte den Teilnehmern und sprach seinen Dank an die Ausbilder aus, die mit ihrer Unterstützung zum Erfolg der Ausbildung beigetragen haben. Es ist bemerkenswert, dass alle 32 Teilnehmer – 10 aus Abschnitt 3 und 22 aus Abschnitt 6 – die anspruchsvollen Prüfungen bestanden haben. Dies zeigt nicht nur ihren Fleiß, sondern auch die Qualität der Ausbildung.

Das Engagement in der Feuerwehr ist auch in Deutschland von großer Bedeutung. Laut dem Deutschen Feuerwehrverband gab es Ende 2023 in Deutschland 23.760 Freiwillige Feuerwehren und 114 Berufsfeuerwehren. Über 1 Million Menschen sind in den Freiwilligen Feuerwehren aktiv, was diese zu einer der größten ehrenamtlichen Gruppen im Land macht. Feuerwehrleute arbeiten in normalen Berufen, rücken jedoch bei Bedarf aus. Diese Flexibilität ist eine der Stärken des Ehrenamts.

Vorteile und Herausforderungen des Ehrenamts

Die Vorteile des Ehrenamts sind vielfältig: Gemeinschaftsgefühl, Verantwortung, Anerkennung und die Möglichkeit zur Fortbildung sind nur einige der Aspekte, die das Engagement bei Freiwilligen Feuerwehren so attraktiv machen. Die Finanzierung erfolgt durch die Stadt oder Gemeinde, während Feuerwehrvereine Mitgliedsbeiträge von 15 bis 50 Euro jährlich erheben. Zudem werden die Kosten für Ausbildung und Ausrüstung von der Feuerwehr übernommen, was den Einstieg erleichtert.

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Für die Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr sind einige Voraussetzungen zu beachten: Das Mindestalter beträgt in der Regel 18 Jahre, in einigen Bundesländern sogar 16 Jahre. Körperliche und geistige Fitness sind ebenso erforderlich wie ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Gesundheitscheck. Begeisterung für Technik und Teamarbeit sind von Vorteil, und Schwindelfreiheit wird ebenfalls vorausgesetzt. Es ist wichtig, dass Arbeitgeber Feuerwehrleute für Einsätze freistellen, während das Gehalt weiterhin gezahlt wird – nicht zuletzt eine Herausforderung, die Verständnis von Familie und Arbeitgeber erfordert.

In den letzten Jahren hat es zudem einen bemerkenswerten Boom bei Kindern und Jugendlichen gegeben, die sich für die Feuerwehr interessieren. Während Kinder unter 10 Jahren nicht an Einsätzen teilnehmen, werden sie früh an das Ehrenamt herangeführt, um eine neue Generation von Feuerwehrleuten zu inspirieren und auszubilden.

Diese Erfolge in der Ausbildung und das anhaltende Engagement der Feuerwehrleute zeigen, wie wichtig und wertvoll der Dienst am Nächsten ist. In einer Zeit, in der Gemeinschaftssinn und Hilfsbereitschaft gefragter denn je sind, leisten diese Feuerwehrkameraden einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.