Heute ist der 9.07.2026, und in der malerischen Region Deutschlandsberg tut sich etwas Aufregendes. Das Projekt „ROBERTA“ (Real World Automated Bus Operation Austria) ist am Start! Eines der größten österreichischen Leitprojekte im Bereich automatisierter Mobilität, das von der FH Oberösterreich wissenschaftlich geleitet wird, zielt darauf ab, die Grundlagen für den sicheren Betrieb hochautomatisierter Busse im öffentlichen Linienverkehr zu schaffen. Wer hätte gedacht, dass die Zukunft des Transports so nah ist? Die Menschen hier können sich schon bald auf eine spannende Reise begeben – und zwar in einem Bus, der von selbst fährt!

Die Pilotregion umfasst die Gemeinden Deutschlandsberg, Frauental und Groß St. Florian, und die Umsetzung des Projekts erstreckt sich über vier Bundesländer: Oberösterreich, Steiermark, Kärnten und Tirol. Eine echte Pionierleistung, denn hier wird die erste Integration einer Flotte von automatisierten Bussen in den Linienbetrieb in Europa realisiert. Ja, Sie haben richtig gehört! Projektleiter Thomas Novak hebt die Einzigartigkeit dieses Vorhabens hervor und betont, dass es eine gemeinsame Wissensbasis für den Regelbetrieb schaffen soll. Die Grazer Firma „ALP.Lab“ hat die Verantwortung für die Pilotregionen in Steiermark und Kärnten übernommen, und sie haben sich ein ordentliches Stück Arbeit vorgenommen.

Eine spannende Strecke in der Steiermark

In der Steiermark wird eine 18 Kilometer lange Strecke entlang der bestehenden Linie 764 zwischen Bahnhof Weststeiermark und Stadt Deutschlandsberg genutzt. Hochautomatisierte Busse sollen ab Ende 2027 schrittweise den Liniendienst ergänzen – und das für bis zu zwölf Monate! Wow, das klingt ja schon fast wie Science-Fiction. Der zweite Präsident des Steiermärkischen Landtags, Werner Amon, hebt die strategische Bedeutung des Projekts für die Region hervor. Man kann sich vorstellen, wie die Bürger hier auf die Zukunft des öffentlichen Verkehrs blicken – mit großen Augen und einem Hauch von Vorfreude.

Aber das ist noch nicht alles! Der automatisierte Busbetrieb wird nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch, rechtlich und betrieblich erprobt. Es kommen elektrisch betriebene Busse mit Automatisierungslevel 4 zum Einsatz, die von Sicherheitspersonal begleitet werden. Ein zentrales, skalierbares Flotten-Remote-Managementsystem wird die Fahrzeuge überwachen. Das Projekt umfasst nicht nur die Steiermark, sondern auch Pilotregionen in Oberösterreich, Kärnten und Tirol. In Oberösterreich ist zum Beispiel eine rund zehn Kilometer lange Teststrecke vom Bahnhof Pregarten nach Hagenberg geplant, integriert in das bestehende Liniennetz. Das klingt nach einer Menge Arbeit – und noch mehr Möglichkeiten!

Gemeinsam in die Zukunft

Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch regionale Verkehrsunternehmen in Zusammenarbeit mit Ländern, Verkehrsverbünden, Gemeinden und weiteren Stakeholdern. Es gibt auch eine Kooperation mit Sozialpartnern, um Arbeitsplätze zu schaffen und Wertschöpfung in Österreich zu fördern. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) fördert das Projekt mit 3,5 Millionen Euro, und das Land Oberösterreich hat eine Million Euro Förderung zugesagt – vorbehaltlich des Landtagsbeschlusses. Hier wird also kräftig in die Zukunft investiert!

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Der Fokus des Projekts „ROBERTA“ liegt darauf, Erfahrungswerte zu Kosten, Fahrzeiten, Personaleinsatz, Verfügbarkeit, Planung und Nutzer-Akzeptanz zu sammeln. Denn schließlich wollen wir ja nicht nur, dass die Technik funktioniert, sondern auch, dass die Menschen sie annehmen. Ein funktionierendes Ökosystem für automatisierte Mobilität ist nötig, wie Christoph Knauder, Geschäftsführer von ALP.Lab, betont. Ja, es gibt viel zu tun, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ein Blick über die Grenzen

Die Digitalisierung des Mobilitätssektors schreitet nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland schnell voran. Die Automatisierung und Vernetzung sollen den Verkehr sicherer, umweltfreundlicher und effizienter machen. Die Förderrichtlinie „Autonomes und vernetztes Fahren in öffentlichen Verkehren“ wurde eingeführt, um anwendungsorientierte Forschung in diesem Bereich zu fördern. Das Ziel? Eine effizientere und emissionsreduzierte Mobilität, die zur gesellschaftlichen Teilhabe an der Zukunft des Fahrens beiträgt.

Die spannende Entwicklung in Deutschlandsberg zeigt, dass wir uns auf eine neue Ära der Mobilität zubewegen. Wer weiß, vielleicht wird der Bus bald nicht nur ein Fortbewegungsmittel sein, sondern ein Erlebnis, das uns näher zusammenbringt – und das, ohne dass wir einen Finger rühren müssen. Die Zukunft ist jetzt und wir sind mittendrin!

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