Am Sonntag um 15:03 Uhr war es endlich soweit – die Freiwillige Feuerwehr Kapfenberg-Diemlach wurde alarmiert. Ein Keller in der Ludwig-Brandner-Gasse stand unter Wasser. Grund? Ein technischer Defekt in der Kanalisation. Man kann sich vorstellen, wie hektisch es in solchen Momenten zugeht. Schnell waren drei Fahrzeuge der Diemlacher Feuerwehr und zwölf Einsatzkräfte vor Ort, um das Wasser, das sich wie ein ungebetener Gast im Keller breitgemacht hatte, wieder loszuwerden. Nach etwa vier Stunden, in denen Pumpen und Nasssauger unermüdlich im Einsatz waren, konnten die tapferen Feuerwehrleute ins Rüsthaus zurückkehren. Ein großes Lob an alle, die mitgeholfen haben!

Der Unsichtbare Feind – Wasser im Keller

Wasser im Keller, das kann jeden treffen. Egal ob Mieter oder Eigentümer, niemand ist wirklich sicher. Da kann man noch so gut aufpassen. Der Klimawandel spielt uns immer wieder einen Streich – er sorgt für häufigere und intensivere Wetterereignisse wie Starkregen. Die Kanalisation ist oft nicht mehr auf dem neuesten Stand, und die Flächen werden immer mehr versiegelt. Das Resultat? Wasser, das sich seinen Weg ins Innere bahnt. Rückstau, Grundwasseranstieg oder einfach mal ein Rohrbruch – die Ursachen sind vielfältig. Da wird man schnell zum Handlungsbedarf gezwungen.

Was tun, wenn das Wasser schon da ist? Zuerst mal Ruhe bewahren! Sicherheit geht vor – also den Strom abstellen und sich in Schutzkleidung hüllen. Die Feuerwehr zu rufen, ist in solchen Momenten eine der besten Entscheidungen. Besonders wenn Schadstoffe im Spiel sind oder die Lage unkontrollierbar scheint. Und dann, ja dann sollte man auch an Dokumentation denken: Fotos, Videos, alles festhalten, was sich da im Keller abspielt. Und falls es möglich ist, die Wertgegenstände in Sicherheit bringen. Man weiß ja nie, was die nächsten Minuten bringen.

Die Nachwirkungen

Nach so einem Vorfall muss man sich auch um die Nachwirkungen kümmern. Schimmel ist ein heimtückischer Zeitgenosse – nach 24 bis 48 Stunden kann er schon seine ersten Sporen verbreiten. Die Bausubstanz leidet, feuchte Wände und beschädigte Fußböden sind oft die Folge. Man fragt sich, wie schnell so etwas gehen kann. Und elektrischen Schäden durch Kurzschlüsse will man erst recht nicht begegnen. Besonders gefährlich wird es, wenn Heizöl mit im Spiel ist. Was für eine Überraschung, wenn man dann Ölschlieren auf der Wasseroberfläche entdeckt!

Und was ist mit der Versicherung? Hausrat- und Gebäudeversicherungen sind wichtig, aber sie decken nicht alles ab. Starkregen beispielsweise kann schnell zur Kostenfalle werden, wenn man keine Elementarschadenversicherung hat. Wer sich selber nicht rechtzeitig absichert, kann am Ende mit einer hohen Rechnung dastehen, auch wenn die Feuerwehr bereits im Einsatz war.

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Prävention ist das A und O

<p„Und was kann man tun, um gar nicht erst in so eine Situation zu geraten? Rückstausicherungen installieren, Dachrinnen und Abflüsse regelmäßig warten – das ist keine Hexerei. Professionelle Abdichtungen und Drainage sind ebenfalls ein Thema, das man nicht vernachlässigen sollte. Und ein Notfallplan mit wichtigen Telefonnummern und Standorten sollte ebenfalls griffbereit sein. Man weiß ja nie, wann das nächste Unwetter an die Tür klopft.

Wasser im Keller ist ein Thema, das uns alle betrifft. Die Ereignisse in der Ludwig-Brandner-Gasse sind ein eindringliches Beispiel dafür, wie wichtig schnelles Handeln und gute Vorbereitung sind. Also, Augen auf und beim nächsten Regen besser aufpassen!