Heute ist der 23.07.2026 und die Sorgen um die gesundheitliche Versorgung in der Region Bruck-Mürzzuschlag nehmen kein Ende. Die SPÖ Bezirksorganisation hat laut einer aktuellen Meldung Bedenken geäußert, die nicht nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft betreffen. Die Befürchtungen sind klar: Eine Aushöhlung des ländlichen Raumes steht im Raum. Über 130 Arbeitsplätze sind in Gefahr, wenn das Rehabilitationszentrum in Aflenz geschlossen werden sollte. Das wäre nicht nur ein Verlust für die Beschäftigten, sondern auch für die gesamte Gesundheitsversorgung, die in ländlichen Gebieten ohnehin oft schon am Limit ist.

Landtagsabgeordneter Stefan Hofer und der SPÖ-Landesparteivorsitzende Max Lercher setzen sich mit aller Kraft für den Erhalt des Rehabilitationszentrums ein. Sie haben Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl um ein klares Bekenntnis gebeten. Die Pensionsversicherungsanstalt hat immerhin signalisiert, dass sie bereit ist, das Rehazentrum weiterzuführen, sofern zusätzliche Betreiber Betten zur Verfügung stellen. Das Land Steiermark wird als potenzieller Partner ins Spiel gebracht. Hofer sieht darin eine Chance für die Region, die Kapazitäten in der Übergangspflege zu erhöhen und so den Standort Aflenz zu stärken.

Politische Reaktionen und Petitionen

Es ist nicht nur die SPÖ, die sich für den Erhalt des Rehazentrums starkmacht. Im Nationalrat wurde eine überparteiliche Petition gegen die drohende Schließung eingereicht. Diese wurde dem 2. Nationalratspräsidenten Peter Haubner übergeben. Es gibt Pläne, das Reha-Zentrum in Aflenz zu schließen und stattdessen den Standort St. Radegund auszubauen – ein Vorhaben, das die Region Hochschwab Süd stark belasten könnte.

Rund 135 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Nationalratsabgeordneter Andreas Kühberger (ÖVP) hebt die Verantwortung gegenüber der Region hervor und betont, wie wichtig das Reha-Zentrum für die gesamte Gemeinschaft ist. Er warnt eindringlich vor der Vernichtung von Arbeitsplätzen und dem Verlust gewachsener Strukturen. Wolfgang Moitzi von der SPÖ sieht die Pläne als nicht nachvollziehbar und fordert eine Stärkung der Regionen statt einer Verlagerung von Ressourcen. Auch Franz Jantscher (SPÖ) spricht sich gegen die Pläne aus und fordert Sicherheit für die Mitarbeiter und die Region.

Die Situation vor Ort

Die Sorgen um die Gesundheit der Bevölkerung sind greifbar. Hofer erinnert an die Warnungen, die es bei der Schließung der Ortho-Trauma-Akutambulanz am LKH Bruck an der Mur gab. „Die Verlagerung von Leistungen und längere Transportwege belasten unsere Rettungsorganisationen enorm“, sagt er und kritisiert Kornhäusl scharf für die unzureichende lokale Gesundheitsversorgung. Es ist einfach nicht akzeptabel, dass Entscheidungen dieser Tragweite ohne Einbindung der Gemeinden, Beschäftigten und Betroffenen getroffen werden.

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Die Petition fordert eine Garantie für den Erhalt des Reha-Zentrums Aflenz und einen sofortigen Stopp aller Planungen zur Verlagerung. Es geht nicht nur um Arbeitsplätze; es geht um die regionale Wertschöpfung und die Gesundheitsversorgung der Menschen. Hier muss schnell gehandelt werden, um die Verhältnisse nicht weiter zu verschlechtern.

Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein. Wenn die Stimmen der Bürger, Politiker und Beschäftigten gehört werden, könnte vielleicht das Ruder noch herumgerissen werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verantwortlichen der Tragweite dieser Entscheidungen bewusst sind und entsprechend handeln.

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