Heute ist der 2. Juni 2026, und in der Steiermark steht ein ganz besonderes Event vor der Tür: der Langer Tag der Energie! Am 20. Juni wird es rund um das Thema „Green Jobs“ gehen, und die Vorfreude ist riesig. Über 100 Energieschauplätze werden ihre Türen öffnen, um interessierte Besucherinnen und Besucher mit all den spannenden Möglichkeiten vertraut zu machen, die die Welt der nachhaltigen Berufe zu bieten hat. Ein echtes Mosaik aus Wissen und Perspektiven, das es zu entdecken gilt!

Diese Veranstaltung wird nicht nur von den großen Playern der Branche gesponsert – wie Energie Steiermark, Energie Graz und den Stadtwerken Judenburg – sondern sie ist auch für alle kostenlos zugänglich. Ein echter Glücksgriff für alle, die sich für die Berufe der Zukunft interessieren und mehr über Nachhaltigkeit und Klimaschutz erfahren möchten. Green Jobs, also Berufe, die sich direkt mit diesen Themen auseinandersetzen, sind gefragter denn je. Wir leben in einer Zeit, in der der Klimawandel und der steigende Energiebedarf uns alle vor neue Herausforderungen stellen. Daher ist es kein Wunder, dass die Nachfrage nach Fachkräften in diesen Bereichen stetig wächst.

Ein Blick auf die „Green Jobs“

Die typischen Green Jobs sind so vielfältig wie die Natur selbst. Wir sprechen hier von Berufen in der Solar- und Windenergietechnik, Umweltberatung, Recycling und Abfallmanagement – um nur einige zu nennen. Besonders spannend ist, dass diese Berufe nicht nur in der Energiebranche boomt, sondern auch im Bau- und Verkehrswesen sowie in der Landwirtschaft eine wachsende Bedeutung erlangen. Ein Beispiel für einen Energieschauplatz ist voestalpine Tubulars in Kindberg. Da kann man direkt sehen, wie die Zukunft aussieht!

Die Veranstaltung hat das Ziel, jungen Menschen Einblicke in zukunftsträchtige Berufsfelder zu bieten. Es ist wichtig, dass sie verstehen, wie sie mit ihrem Engagement zur Schonung natürlicher Ressourcen und zum Klimaschutz beitragen können. Schließlich geht es darum, die richtigen Impulse zu setzen und die nächste Generation auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dabei zeigt sich, dass der Boom grüner Berufe nicht nur eine Momentaufnahme ist. In Deutschland beispielsweise stieg die Zahl der Beschäftigten im Bereich Umweltschutzgüter und -dienstleistungen im Jahr 2023 um 7,7 % auf rund 405.000. Das zeigt, dass der Wandel in vollem Gange ist!

Der Weg in die grüne Zukunft

Ein inspirierendes Beispiel ist Matthias Neubauer, der seinen Werdegang von einem Metzger und Fliesenleger zu einem Experten für klimafreundliche Heiztechnologien bei Thermondo gewandelt hat. Er schult neue Mitarbeitende in der Installation moderner Heizsysteme – ein Beruf, der in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat. Das Onboarding-Programm ist gut durchdacht und bietet Quereinsteigern, die oft aus handwerklichen Berufen kommen, die Möglichkeit, sich in diesem neuen Umfeld zurechtzufinden.

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Doch es gibt auch Herausforderungen. Der Fachkräftemangel ist ein zentrales Thema. Bis 2035 fehlen rund 560.000 Mitarbeitende in relevanten Berufen für die Energiewende. Besonders im ländlichen Raum bleiben viele Stellen für Klimaschutzmanager*innen unbesetzt. Viele Gemeinden haben Schwierigkeiten, die finanziellen Mittel aufzubringen, um solche Positionen zu schaffen. Dabei sind gerade diese Berufe entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung von Strategien zur Emissionsreduktion und energetischen Sanierungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Begeisterung für grüne Berufe weiter wächst und die nötigen Ressourcen bereitgestellt werden, um die Herausforderungen zu meistern.

Die Webseite www.langertagderenergie.at bietet weitere Informationen zu dieser spannenden Veranstaltung. Markiert euch den 20. Juni im Kalender und seid dabei, wenn es darum geht, die Berufe von morgen hautnah zu erleben!