Vor 25 Jahren, am 4. Mai 2001, war in der Obersteirer einiges los. Im Bezirk Mürzzuschlag bekamen gleich vier Schiliftunternehmen eine kräftige Förderung von fast zwei Millionen Schilling vom Land. Damit wurde die Anschaffung von Pistengeräten für die Lifte auf dem Alpl, in Kapellen, auf der Lammeralm und auf dem Stuhleck angestoßen. Das war ein echter Schub für den Wintersport in der Region, der die Pisten für die Ski-Fans auf jeden Fall verbessern sollte! Neben den schneebedeckten Abfahrten war auch in der Stadt Leoben einiges los. Dort führte das City-Management eine Umfrage zur Ägypten-Ausstellung durch, um die Meinungen der Besucher zur Stadt zu sammeln. Ein spannendes Unterfangen, das sicherlich aufschlussreiche Ergebnisse gebracht hat.
In der Sportwelt war das Basketballteam „Montan Bears“ aus Kapfenberg in der Best-of-Five-Serie gegen Wien mit 2:1 in Führung. Ein aufregendes Spiel, das die Fans in der Region mitfiebern ließ. Wie sich die Dinge in der Sportlandschaft seitdem entwickelt haben, bleibt spannend zu beobachten.
Ein Blick zurück auf 1976
<pDoch nicht nur 2001 war ein Jahr voller Ereignisse. Schaut man weiter zurück, wird es noch interessanter. Am 1. Mai 1976 versammelten sich 319 Mitglieder und Funktionäre der SPÖ-Stadtorganisation Bruck bei ihrer Hauptversammlung. Sechs Viktor-Adler-Plaketten wurden vergeben – ein Zeichen der Anerkennung für herausragendes Engagement. Und die Chorvereinigung „Phönix“ aus Hönigsberg eröffnete ihr Festkonzert zum 85-jährigen Bestehen mit einem Stück von Mozart. Ein Hochgenuss für alle Musikliebhaber!
Zusätzlich stand ein spannendes Sportereignis vor der Tür: Der ARBÖ Kindberg veranstaltete am 2. Mai das zweite Sport-Renner-Rundstreckenrennen um den „Tyrolia-Cup“. Das erste Rennen im Vorjahr war so erfolgreich, dass ein weiteres nicht lange auf sich warten ließ. Das zeigt, wie lebendig die Sportszene in der Region ist und wie sehr die Menschen das Gemeinschaftserlebnis schätzen.
Die Gegenwart und der Fokus auf Nachhaltigkeit
<pHeute, im Jahr 2026, schauen wir zurück auf diese spannenden Entwicklungen und gleichzeitig auf die aktuellen Trends. In Leoben, wo 2022 das Klimaticket eingeführt wurde, zeigt sich ein großes Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität. Die Stadt fördert ihre Bürger:innen mit Zuschüssen für die Tickets – 100 Euro für ein Classic-Ticket und 70 Euro für ermäßigte Varianten. Der Fördertopf von 70.000 Euro wurde aufgrund der hohen Nachfrage mehrfach aufgestockt. Bürgermeister Kurt Wallner betont, wie wichtig es ist, dass die Leobener:innen aktiv an umweltfreundlichen Mobilitätslösungen teilnehmen.
Im Jahr 2024 erwarben über 3.800 Menschen ein Klimaticket über die Stadtwerke Leoben, darunter mehr als 1.300 aus Leoben selbst. Das zeigt, dass die Menschen bereit sind, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Stadtwerke verzeichneten sogar eine Steigerung der Fahrgastzahlen um 46 Prozent – über eine Million Einsteiger:innen! Ein echter Erfolg und ein Zeichen dafür, dass die Mobilität in der Region auf dem richtigen Weg ist.
Öffentlicher Nahverkehr im Fokus
<pUnd wenn wir schon beim Thema Mobilität sind, sollten wir die Förderrichtlinien „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ nicht vergessen. Diese unterstützen Projekte zur Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich und wollen das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr attraktiver machen. Flexible On-Demand-Verkehre und digitale Mobilitätsplattformen sind nur einige Maßnahmen, die auf dem Plan stehen. Die ersten Förderaufrufe haben bereits 12 Projekte mit rund 200 Millionen Euro bis Ende 2024 unterstützt. Ein Schritt in die richtige Richtung, um die Mobilität für verschiedene Bedürfnisse zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
<pInmitten all dieser Entwicklungen gibt es auch persönliche Geschichten. Wie der junge Glasmacher, der seine Lehrzeit in Neuberg beendet hat – ein neuer Lebensabschnitt, der voller Möglichkeiten steckt. Oder der neue Bürgermeister von Bruck, Fabian Fluch, der Helmut Schweiger nachfolgt. Man sieht, die Region Bruck-Mürzzuschlag ist dynamisch und voller Leben, und es bleibt spannend zu sehen, wohin die Reise geht.