In der Steiermark passiert gerade etwas ganz Besonderes! Auf der beeindruckenden Pretulalpe, über 1.600 Meter hoch, wird das Roseggerhaus umgebaut – und nicht einfach nur umgebaut, sondern zur ersten inklusiven und barrierefreien Schutzhütte des Bundeslandes. Die Naturfreunde Steiermark haben sich ein ehrgeiziges Projekt auf die Fahnen geschrieben, das nicht nur den Bergliebhabern zugutekommt, sondern auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Wer hätte gedacht, dass eine Berghütte so viel mehr sein kann, als nur ein Ort zum Ausruhen nach einer langen Wanderung?

Die Umbauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren, und wenn alles planmäßig verläuft, soll die Hütte im Jahr 2024 eröffnet werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 750.000 Euro werden hier einige spannende Maßnahmen umgesetzt: Ein Lift wird installiert, barrierefreie Zugänge und Rampen geschaffen und auch die Erreichbarkeit mit dem Auto für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wird sichergestellt. Das klingt doch nach einem Paradies für alle, oder?

Die Suche nach dem perfekten Pächter

Doch bevor das Roseggerhaus zum neuen Treffpunkt in den steirischen Bergen werden kann, wird ein neuer Pächter gesucht. Der bisherige Pächter hat sich zurückgezogen, und die Naturfreunde sind nun auf der Suche nach jemandem, der nicht nur Gastronomie und Gästebetreuung liebt, sondern auch ein Herz für die Natur hat. Diese Herausforderung ist nicht zu unterschätzen, denn die Pächtersuche gestaltet sich oft als schwierig. Der Wechsel von Betreibern und kurzfristige Ausstiege bei Berghütten sind keine Seltenheit. Wer denkt, dass das Almleben nur romantisch und unkompliziert ist, irrt sich gewaltig – der Arbeitsaufwand und die Organisation, die dahintersteckt, sind enorm!

Interessierte Pächter können sich bis zum 31. Dezember 2023 bewerben, also nicht lange fackeln, wenn du das Zeug zum Hüttenwirt hast! Die Schutzhütte wird in einer touristisch attraktiven Lage erbaut, und es wird besonders auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit geachtet. Es wäre doch großartig, wenn ein engagiertes Team das Roseggerhaus mit Leben füllt und es zu einem Ort der Begegnung werden lässt – für alle Menschen, unabhängig von ihren Bedürfnissen.

Ein Schritt in die Zukunft

Das Projekt hat auch eine tiefere Bedeutung, denn es ist ein starkes Signal für die Zukunft des alpinen Tourismus und ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit im Freizeitbereich. Schließlich hat das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auch Auswirkungen auf den Tourismus. Es fördert nicht nur die Zugänglichkeit, sondern fordert auch, dass Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr und Buchungstools den Anforderungen der Barrierefreiheit entsprechen. Informationen zur Barrierefreiheit sollten klar und transparent bereitgestellt werden, damit jeder Gast weiß, was ihn erwartet.

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Die Naturfreunde betreuen übrigens nicht nur das Roseggerhaus, sondern auch noch 22 weitere Schutzhütten in der Steiermark, und ein großer Teil dieser Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Respekt für all die fleißigen Helfer, die sich für die Natur und die Menschen einsetzen! Mit ein bisschen Glück könnte das Roseggerhaus nach der Sanierung der neue Lieblingsort in den steirischen Bergen werden – und das für alle, die die Schönheit der Natur erleben möchten!