Heute ist der 3.05.2026 und in Bad Aussee ist die Hitze ein ständiger Begleiter. Am Sonntag haben wir in der Steiermark die 30-Grad-Marke glücklicherweise nicht geknackt. Die höchsten Temperaturen lagen bei 27,3 Grad in Hall/Admont, während Aigen und Bad Aussee es auf 26,8 Grad brachten. Moosland folgte dicht dahinter mit 26,5 Grad. Ein wenig Erleichterung, könnte man denken, aber wie es aussieht, bleibt die Hitze uns dennoch treu.

Die Meteorologen von GeoSphere Austria haben für Montag Höchstwerte zwischen 24 und 28 Grad vorausgesagt. Das klingt nach einem weiteren heißen Tag! In den Bergen könnten sich zwar ein paar Quellwolken bilden, aber Regen? Fehlanzeige. Der früheste Regen wird erst für die Wochenmitte erwartet – und die Hoffnung auf ein bisschen frischen Niederschlag schwindet. Am Dienstag dürfen wir uns auf eine Mischung aus Wolken und Sonnenschein freuen, besonders im Nordwesten könnte es aber zu Schauern kommen. Übrigens, im Südosten bleibt es mit Temperaturen um die 25 Grad trocken – das klingt fast paradiesisch, oder?

Waldbrandgefahr im Blick

Doch die schönen Aussichten haben einen Schatten: Die Waldbrandgefahr in der Steiermark ist hoch. Die aktuellen Wetterbedingungen – hohe Temperaturen und das Fehlen von Niederschlägen – tragen maßgeblich zur angespannten Situation bei. Die Bevölkerung wird dringend aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen und entsprechende Maßnahmen zu beachten. Es ist kein Spaß, wenn die Flammen in den Wäldern wüten. Besonders die Landwirte machen sich Sorgen: In der Obersteiermark drohen massive Einbußen bei Getreide und Feldfrüchten. Martin Siebenhofer, der Landwirtschaftskammerobmann aus Murau, hat Bedenken geäußert über den fehlenden Regen und die Notwendigkeit der Aufforstung.

Ein Landwirt aus dem Murtal hat sogar berichtet, dass er hunderte junge Bäume entsorgen muss. Das tut im Herzen weh. Die Natur leidet, und damit auch die Menschen, die von ihr abhängig sind. Am Donnerstag wird ein kleiner Hoffnungsschimmer erwartet: Ein kurzfristiger Niederschlag könnte durch eine schwache Kaltfront in die Obersteiermark bringen – aber danach, so wird gesagt, soll die Sonne wieder scheinen. Der Rest des Landes bleibt weiterhin verschont von Regen, und das ist eine besorgniserregende Perspektive für alle, die mit der Landwirtschaft zu tun haben.

Es ist also eine spannende, aber auch beunruhigende Zeit hier in der Steiermark. Die Hitze hat uns fest im Griff, und die Natur braucht dringend ein bisschen Wasser. Lasst uns die Augen offenhalten und die kommenden Tage aufmerksam verfolgen!

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