Es ist ein lebendiger Tag in Zell am See, und während die Sonne über den Bergen strahlt, hat sich im Bezirk Oberpullendorf etwas ganz Besonderes getan. Die Berater des Arbeitsmarktservice (AMS), Marc Beisteiner und Andreas Hafenscher, haben sich auf eine spannende „Business-Tour“ begeben. Dabei besuchten sie 46 Betriebe im gesamten Bezirk. Ein echter Marathon, würde ich sagen! Ziel der Tour war es, die Personalsuche zu unterstützen und Informationen über Förderberatung und Service bereitzustellen.

Von kleinen Familienbetrieben bis hin zu großen Industrieunternehmen – die Vielfalt der besuchten Firmen ist beeindruckend. Jutta Mohl, die Geschäftsstellenleiterin des AMS, hat die Bedeutung dieser Besuche unterstrichen: Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der ökologischen Herausforderungen ist es wichtiger denn je, die Unternehmen tatkräftig zu unterstützen. Das AMS bietet zahlreiche Dienstleistungen an, wie Arbeitsmarktqualifizierungen, Impulsberatung und wertvolle Tipps zur Lehrausbildung. Auch das Suchportal „alle Jobs“ wurde vorgestellt, um die Suche nach neuen Mitarbeitern zu erleichtern.

Ein Blick hinter die Kulissen der „Business-Tour“

Die „Business-Tour“ ist nicht bloß ein einmaliges Event. Burgenlandweit wurden sogar 420 Betriebe besucht! Helene Sengstbratl, die AMS-Landesgeschäftsführerin, hat berichtet, dass mehr als doppelt so viele Besuche stattfanden wie ursprünglich geplant. Das zeigt, wie groß der Bedarf an Unterstützung in der Region ist. Die Berater bringen frische Ideen und Lösungen mit, die gerade in Krisenzeiten Gold wert sind.

Doch was bedeutet das für die Unternehmen? Die Herausforderungen sind mannigfaltig. Der Fachkräftemangel ist nicht nur ein Schlagwort, sondern eine Realität, die viele Betriebe spüren. Der BMASGPK AMS Fachkräfteengpass-Gesamtindikator bewertet diesen Engpass auf einer Skala von -2 bis +2. Wenn man bedenkt, dass die Teilindikatoren für Stellenandrang und Zugang zu offenen Stellen regelmäßig aktualisiert werden, ist klar, dass die Situation ständig im Fluss ist. Ein hoher Stellenandrang kann für Unternehmen bedeuten, dass sie sich intensiver um die Rekrutierung kümmern müssen.

Herausforderungen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die drei Teilindikatoren des Fachkräfteengpass-Gesamtindikators – Stellenandrang, Zugang offener AMS-Stellen und webgescrapte Stelleninseratsdaten – geben Unternehmen wichtige Hinweise. Sie helfen, die Nachfragesituation auf dem Arbeitsmarkt zu beleuchten. Jeder Teilindikator wird auf einer Scoringskala dargestellt, die es ermöglicht, das Geschehen besser zu analysieren. Wer als Betrieb die Nase vorn haben möchte, sollte also ein Auge auf diese Daten haben.

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Und was ist mit den offenen Stellen? Manchmal sind es weniger als 20 in einem Quartal – in diesem Fall erhält der Gesamtscoringwert automatisch den Wert -2. Eine klare Ansage, dass hier Handlungsbedarf besteht. Umso mehr sind die Angebote des AMS gefragt, die den Betrieben helfen können, die richtigen Mitarbeiter zu finden und auszubilden. Das ist der Schlüssel, um die Herausforderungen des Fachkräftemangels zu meistern und die Betriebe zukunftssicher zu machen.

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